​SEO 2018 
​Der ultimative Guide mit allen Info's


Grafik zu SEO

​Die Suchmaschinenoptimierung ist seit Jahren bereits in aller Munde. Für viele ist SEO aber weiterhin ein großes Mysterium das viele Fragen aufwirft. Vor allem eine Frage beschäftigt viele User: Wie funktioniert SEO überhaupt?

In diesem Guide möchte ich dir all deine Fragen beantworten und dir auch zeigen wie du die Optimierung für Suchmaschinen selbst durchführen kannst.

Inhalte

​Wichtige Fragen rund um SEO geklärt


​Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung gibt es viele ungeklärte Fragen. Dieses Unverständnis führt schnell dazu, dass der Bereich SEO einfach abgehakt und für unwichtig erklärt wird. Dabei ist das eine Marketingmethode die wenig kostet und dabei auch noch sofort die richtige Zielgruppe erreicht.

Bevor wir uns intensiv mit der Frage beschäftigen wie SEO genau funktioniert und wie du die Suchmaschinenoptimierung an deiner eigenen Website durchführen kannst, sehen wir uns erst einmal wichtige Infos an, die du nicht verpassen solltest.

Wofür steht SEO?

SEO ist eine Abkürzung die für den englischen Begriff „Search Engine Optimization“, zu Deutsch also „Suchmaschinenoptimierung“, steht.

Was ist das Ziel einer Suchmaschinenoptimierung?

Das Ziel der Suchmaschinenoptimierung ist es eine Seite zu einem bestimmten Keyword in den s.g. Rankings, also den SERPs, bei einer Suchmaschine (in den meisten Fällen bei Google) möglichst weit oben zu platzieren.

Da stoßen wir schon wieder auf eine Abkürzung: SERPs. Mag sich kompliziert anhören, ist aber ganz einfach. SERPs steht für „Search Engine Result Pages“ (deutsch: Suchergebnisseiten). Damit ist also die Seite gemeint die angezeigt wird, wenn du einen Suchbegriff bei einer Suchmaschine eingegeben hast. Das Ziel bei der Suchmaschinenoptimierung ist es also am allerbesten den folgenden Platz zu erreichen:

SERPS zu Pole Position beim SEO

Es erscheint so, dass das das eigentliche Ziel beim SEO ist. Aber eigentlich hängt damit ein viel größeres Ziel zusammen. Im Grunde ist eine gute Position in der Suchergebnissen zu einem bestimmten Keyword nur der Weg. Das Hauptziel ist natürlich über diese gute Position mehr interessierte Besucher auf eine Website zu leiten um so zum Beispiel ein Produkt oder eine Dienstleitung zu verkaufen, über etwas zu informieren oder eine Marke zu stärken.

Für wen ist SEO sinnvoll?

Eigentlich kann man sagen, dass SEO für jeden Websitebetreiber sinnvoll ist. Es sei denn, der Betreiber möchte das eine Website ohne Besucher in der großen weiten Welt des Internets vor sich hin vegetiert. Aber ich wage mal zu behaupten, dass niemand eine Website erstellen würde wenn das das Ziel ist.

Es ist also egal ob du ein lokales Geschäft hast, eine Bildungseinrichtung vertrittst oder einen Onlineshop betreibst. Mit SEO kannst du Besucher auf dein Unternehmen aufmerksam machen.

Wieso ist eine Suchmaschinen Platzierung so wichtig?

Während früher in den Gelben Seiten oder dem Örtlichen nach Unternehmen zu einer bestimmten Branche gesucht oder Freunde und Bekannte gefragt wurden, wer wen empfehlen kann, ist heute Google die erste Anlaufstelle. Wird man hier als Unternehmen oder Shop zu einem bestimmten Suchbegriff nicht gefunden, gehen ganz schön viele mögliche Kunden verloren.
Das Internet ist heute die Quelle für Neukunden. Deshalb sollten natürlich auch lokale Unternehmen hier sichtbar sein.

​Für Unternehmen die nur im Internet tätig sind ist das natürlich noch wichtiger. Denn hier kann man sich nicht auf die wenige Laufkundschaft verlassen sondern muss im Internet sichtbar sein um Kunden zu generieren.

Gibt es Alternativen?

Natürlich gibt es auch Alternativen zur Suchmaschinenoptimierung. Neben den bekannten offline Methoden, wie zum Beispiel Plakate oder Werbeanzeigen in einer Zeitung, gibt es natürlich auch online einige Möglichkeiten um abseits vom SEO im Internet zu werben.

 Zum einen währen da bezahlte Anzeigen zum Beispiel die s.g. Google Adwords. Diese Anzeige sieht aus wie ein „normales“ Suchergebnis bei Google und wird über den normalen Suchergebnissen angezeigt:
Bezahlte Anzeigen (Adwords) bei Google

Die Kosten einer solchen Anzeige werden pro Klick abgerechnet und variieren je nach Suchbegriff, zu dem die Anzeige geschaltet werden soll und nach Branche, stark. Von wenigen Cents bis zu mehreren Euro ist hier alles möglich.

Neben Google bieten natürlich auch weitere Plattformen die Möglichkeit an Anzeigen zu schalten. Dazu gehört zum Beispiel Facebook. Hier können die Anzeigen zum Beispiel direkt im Newsfeed eines Nutzers angezeigt werden. Das kann dann so aussehen:

Werbeanzeige bei Facebook

Was kostet eine professionelle Suchmaschinenoptimierung?

Die Kosten für eine professionelle Suchmaschinenoptimierung fallen sehr unterschiedlich aus. Dabei musst du zunächst wissen, dass SEO keine einmalige Sache ist. Über Monate werden Optimierungen an einer Seite notwendig, weshalb viele Anbieter einen monatlichen Beitrag verlangen.

Wie viel dich eine professionelle Suchmaschinenoptimierung kostet hängt mit unterschiedlichen Faktoren zusammen. Zum einem spielt sicherlich die Erfahrung des Anbieters eine Rolle. Gefragte und sehr gute SEOs nehmen natürlich mehr Geld als SEOs mit weniger Erfahrung. Auch der Umfang der Optimierungen spielt bei dem Preis natürlich eine Rolle.

Gerade wenn dir jemand eine „professionelle“ Suchmaschinenoptimierung zu einem sehr günstigen Preis anbietet solltest du stutzig werden und im Zweifel lieber die Finger von diesem Anbieter lassen. SEO ist recht aufwändig und deshalb natürlich auch mit einer gewissen Investition verbunden. Zu niedrige Preise lassen meist auf unprofessionelle Arbeit schließen die deine Website nicht nach vorn bringen und im schlimmsten Fall sogar langfristig Schaden anrichten.

Wie kann ich die SEO Optimierung selbst lernen?

Die Suchmaschinenoptimierung kannst du zum Beispiel ganz einfach hier lernen. Im Verlauf dieses Beitrages werde ich dir die wichtigsten Schritte und Bestandteile der Suchmaschinenoptimierung erklären, sodass du danach SEO an deiner Seite durchführen kannst.

Worauf kommt es beim SEO an?

Beim SEO kommt es auf unterschiedliche Faktoren an. Google bewertet die Websites anhand so genannter Rankingfaktoren. Das sind Kriterien die der Suchmaschine dabei helfen, die besten Inhalte zu einem bestimmten Keyword zu bestimmen. Diese werden dann in ein Ranking eingeordnet und in den Suchergebnissen ausgegeben.

Was aber sind das genau für Faktoren? Das ist ganz unterschiedlich. Aktuell gibt es über 200 Faktoren, die sich mit den verschiedensten Themen beschäftigen, wie zum Beispiel Signale, die von den Besuchern gesendet werden, aber natürlich auch mit deinem Content. Bei Chimpify kannst du dir einige dieser Rankingfaktoren ansehen.

Die Rankingfaktoren sind immer relativ schwammig formuliert. Du wirst hier also keine Schritt für Schritt SEO Anleitung finden, die dir genau sagt wie viele Worte dein Text haben sollte oder ähnliches.   

Beim SEO kommt es auch nicht darauf an, dass du diese lange Liste einfach abarbeitest. Ich wage mal sogar zu behaupten, dass das so gut wie unmöglich ist.

​Bei der Suchmaschinenoptimierung kommt es viel mehr darauf an wichtige Regeln zu beachten und dabei hervorragenden Content zu bieten, der vor allem deinen Lesern gefällt.

So funktioniert eine Suchmaschine


SEO ist ein recht komplexes Thema. Nicht unwichtig ist hier auch zu wissen wie die Suchergebnisse überhaupt zu Stande kommen. Deshalb möchte einen kurzen Exkurs einschieben, in dem ich genau das erkläre.

Google hat Roboter im Einsatz, die sich nach und nach alle Websites im Internet ansehen.
Seiten, die der Roboter bereits kennt, werden in unregelmäßigen Abständen erneut besucht um zu sehen ob es etwas Neues gibt. Aber auch Verlinkungen von anderen Seiten können den Roboter auf eine Website leiten.

Der Roboter versucht den Inhalt auf der Website zu interpretieren. Dabei beschäftigt sich dieser hauptsächlich mit dem Text, Bilder und Grafiken können zum Beispiel nicht interpretiert werden.

Die Daten die gesammelt wurden werden in den s.g. Index einsortiert. Das kannst du dir wie eine riesige Bibliothek vorstellen, die nach verschiedenen Themen geordnet ist. Dabei bewertet der Google Algorithmus (der dabei natürlich auch die gerade angesprochenen Rankingsfaktoren beachtet) die einzelnen Seiten und sortiert diese in ein Ranking ein.

Sucht ein User jetzt bei Google nach einem Keyword, kann die Suchmaschine einfach in ihrem Index nachsehen und gibt eine Liste von Einträgen aus, die dazu in der Bibliothek hinterlegt sind.

Diese Liste ist natürlich nicht in Stein gemeißelt und kann sich immer wieder verändern. Unter anderen testet Google selbst ob wirklich der beste Beitrag an erster Stelle steht, indem hin und wieder die Plätze leicht variieren.

Merkt die Suchmaschine, dass viele Leute auf einen Eintrag klicken, aber schon nach sehr kurzer Zeit zu den Suchergebnissen zurückkehren, ist das ein Indiz, dass die User nicht zufrieden mit den Inhalten sind. Dann kann Google einen Eintrag auch schon mal weiter nach hinten verschieben.

Neue Inhalte kommen natürlich auch immer wieder dazu, was die Rankings auch durcheinander würfeln kann.

​Die verschiedenen Bestandteile der Suchmaschinenoptimierung


Jetzt widmen wir uns dem eigentlich Thema dieses Beitrages: SEO. Einige Antworten auf wichtige Fragen habe ich ja bereits gegeben und du weißt nun auch wie eine Suchmaschine genau funktioniert. Trotzdem ist noch nicht klar, wie SEO, also die Suchmaschinenoptimierung selbst funktioniert.

Um das ganze Thema etwas übersichtlicher zu gestalten habe ich die Suchmaschinenoptimierung in 7 Bereiche unterteilt:

  • Ausgangsanalyse
  • Keyword Recherche
  • Technische Optimierungen
  • Inhalte
  • OnPage Optimierungen
  • OffPage Optimierungen
  • Abschlussanalyse

Falls du hier bei vielen Begriffen nur Bahnhof verstehst ist das kein Problem. Alle einzelnen Bereiche werden wir hier Schritt für Schritt durchgehen, sodass du SEO selbst durchführen kannst.

Schritt 1: Ausgangsanalyse

Der erste Schritt bei einer neuen SEO Website sollte es immer sein den aktuellen Stand festzuhalten. Nur so kannst du im Nachhinein auswerten, wie erfolgreich die Suchmaschinenoptimierung für dich abgelaufen ist. Hierbei solltest du dir die folgenden Faktoren ansehen:

  • Besucher
  • Rankings
  • Abschlüsse (Conversion)

​Um die Besuchszahlen auf deiner Website zu beobachten gibt es verschiedene Tools. Im Idealfall hast du ein Tool wie Google Analytics oder ähnliches bereits eingerichtet, sodass du jetzt auf die Besuchszahlen aus den letzten Wochen zu greifen kannst. Wähle hier einen Zeitraum aus und lasse dir die Besucher in diesem Zeitraum anzeigen. Wir wählen beispielsweise die letzten 6 Monate aus. So bekommen wir eine gute Übersicht über die durchschnittlichen Besucher pro Monat.

Ausgangsanalyse mit Google Analytics

Hier siehst du Beispielweise die Daten von Google Analytics. Daraus können wir festhalten, dass wir vor den SEO Maßnahmen innerhalb von 6 Monaten 3177 Besucher auf der Website hatten. Durchschnittlich macht das in etwa 530 Besucher pro Monat.

Als nächstes werfen wir einen Blick auf die Rankings zu dieser Seite. Das heißt wir sehen uns an ob die Seite schon bei Google über einen Suchbegriff zu finden ist und wenn ja, notieren wir uns hier noch zu welchen Suchbegriffen die Seite auf welcher Position ranked. Eine solche Tabelle kann zum Beispiel so aussehen:

Keyword

​Position

Friseur Düsseldorf

35

Haarverlängerung Düsseldorf

21

​Preise Haarverlängerung

​15

Um herauszufinden, zu welchen Suchbegriffen (Keywords) deine Website bei Google wo zu finden ist, benötigst du ein SEO Tool mit Ranktracking Funktion. In meinem Beitrag „SEO Tools“ stelle ich dir verschiedene Tools dazu vor.

Als letztes solltest du dir noch deine Abschlüsse, auch Conversions genannt, ansehen. Aber was genau ist damit gemeint? Sicher verfolgst du ein Ziel mit deiner Website. Einige möchten, dass sich ein User in einen Newsletter einträgt oder ein Produkt kauft. Ein Abschluss heißt also, dass ein User auf deiner Website eine Aktion durchführt, die du vorher festgelegt hast. Hast du eine solche Aktion nicht, brauchst du dir hier natürlich keine Werte notieren.

Schritt 2: Keyword Recherche

Weiter geht es mit der Keyword Recherche. Aber was ist das eigentlich? Bei der Keyword Recherche geht es darum Suchbegriffe zu finden, die zu deiner Zielgruppe passen und die sich für dich lohnen.

Die Keyword Recherche zählt zu einem sehr wichtigen Schritt bei der Suchmaschinenoptimierung für Google. Entscheidest du dich für ein falsches Keyword, kann es sein, dass du damit deine Zielgruppe verfehlst. Alle Mühe wäre somit umsonst. Damit dir das nicht passiert solltest du jetzt genau aufpassen.

Beim SEO optimiert man immer eine einzelne Seite für ein Hauptkeyword. Das sollte das Keyword sein, zu dem du unbedingt bei Google gefunden werden möchtest. Des weiteren werden für die verschiedenen Seiten noch Nebenkeywords gesucht, sodass du also nicht nur für ein Keyword mit einer Seite rankst, sondern auch für viele weitere relevante Keywords.

Hier möchte ich dir kurz meine Seiten zum Thema Geld verdienen im Internet zeigen. Das Hauptkeyword, das wir hierzu gewählt hatten war „Online Geld verdienen“. Diese Seite ist bei Google aber nicht nur zu diesem Keyword zu finden, sondern auch zu knapp 2000 weiteren Suchbegriffen:

Keywords im SEO zu einer Seite

Wie findet man jetzt aber das richtige Hauptkeyword? Genau das kannst du dir in meiner Schritt für Schritt Anleitung zur Keyword Recherche ganz genau ansehen. Hier zeige ich dir, wie ich meine Keyword Recherche durchführe. Unter anderen findest du hier auch einige Tipps für (kostenfreie) Tools, die dir die Recherche erleichtern.

An dieser Stelle möchte ich noch kurz darauf eingehen auf was es bei der Keywordwahl eigentlich genau ankommt. Vor allem auf die folgenden Faktoren solltest du ganz genau ein Auge werfen:  

  • Zielgruppe
  • Suchvolumen
  • Schwierigkeit

Das richtige Keyword für deine Zielgruppe wählen

Wie ich dir zu Beginn schon gesagt habe ist es sehr wichtig die passenden Keywords zu finden. Wählst du ein Keyword nach dem deine Zielgruppe überhaupt nicht sucht, bringt dich das natürlich nicht weiter.

Du solltest dich hier zunächst auf ein Hauptkeyword konzentrieren. Frage dich welche Probleme oder Fragen du auf deiner Seite beantworten bzw. lösen möchtest. Wie würdest du danach suchen?

Ein Beispiel: Ein Personal Trainer möchte auf seiner Website einen Informationsbeitrag erstellen zum Thema Abnehmen. Dabei soll vor allem der sportliche Aspekt im Mittelpunkt stehen, denn als Personaltrainer möchte er natürlich auch seine Dienstleistung verkaufen. 

Bei der Keyword Recherche stößt er auf die Keywords „Abnehmen mit Sport“ und „Abnehmen ohne Sport“. Allein vom Themenbezug würde hier wohl jeder das Keyword „Abnehmen mit Sport“ wählen. Der Personal Trainer lässt sich hier von einem höheren Suchvolumen jedoch umstimmen. Während nach dem Keyword „Abnehmen mit Sport“ nur etwas über 4000 Personen pro Monat suchen, sind es beim Keyword „Abnehmen ohne Sport“ satte 13.000 User pro Monat.

Aber ist das die richtige Entscheidung? Nein. Denn das Keyword „Abnehmen ohne Sport“ hat ja absolut nichts mit der Zielgruppe des Personal Trainers zu tun. Er möchte schließlich Sport verkaufen. Bei seiner Keywordauswahl hat er jetzt zwar die Möglichkeit mehr Leute anzusprechen, aber diese Leute möchten ja gar nicht das was er bietet. Hiermit verfehlt er seine Zielgruppe total.

Zugegeben, das war ein sehr deutliches Beispiel. Mir ist es einfach wichtig, dass du das Grundprinzip hierbei verstehst. Lasse dich also nicht von einem vermeintlich sehr hohen Suchvolumen (Suchanfragen pro Monat bei Google) blenden, sondern Frage dich immer, ob du über dieses Keyword deine Zielgruppe auch wirklich optimal erreichen kannst. Das ist beim SEO sehr wichtig.

Das Suchvolumen beim SEO

Über das Suchvolumen haben wir ja gerade bereits gesprochen. Das Suchvolumen ist die durchschnittliche Anzahl der Suchanfragen, die pro Monat an Google mit dem entsprechenden Keyword gestellt werden.

Bei der Keywordauswahl sollte dieser Wert im Auge behalten werden, weil sich bei einem zu geringen Suchvolumen SEO einfach nicht lohnt.

Wann ein Wert zu gering ist, ist von Branche zu Branche verschieden. Hier kommt es vor allem darauf an wie groß dein Markt online ist. Im Bereich Versicherungen zum Beispiel ist das Suchvolumen allgemein sehr hoch. Der Bereich rund um SEO ist da beispielsweise schon etwas kleiner.
Bei Keywords rund um Versicherungen ist ein Suchvolumen von 4000 wohl eher im unteren Bereich anzusiedeln, rund um die Branche der Suchmaschinenoptimierung wäre ein Keyword mit einem solchen Suchvolumen aber schon ein ganz ordentliches Keyword.

Was du hierbei natürlich auch beachten solltest ist, dass natürlich nicht alle 4000 Suchenden auf deinen Beitrag in den Suchergebnissen klicken werden. Wie viele es tatsächlich sind ist zum Beispiel auch davon abhängig wo deine Seite rankt. Je höher die Position, desto mehr Klicks wirst du in der Regel bekommen. Hier einmal ein Überblick über die SEO Klickraten im letzten Jahr.

  • Position 1 – 20.5%
  • Position 2 – 13.32%
  • Position 3 – 13.14%
  • Position 4 – 8.98%
  • Position 5 – 9.21%
  • Position 6 – 6.73%
  • Position 7 – 7.61%
  • Position 8 – 6.92%
  • Position 9 – 5.52%
  • Position 10 – 7.95%

„Je höher die Position desto mehr Klicks wirst du in der Regel bekommen.“

Genau das hast du gerade noch von mir gelesen. Hier siehst du aber, dass das nicht immer der Fall ist. Platz 5 bekommt oft mehr Klicks als Platz 4 und Platz 10 bekommt tatsächlich mehr Klicks als Platz 6, 7, 8 und 9. Eine interessante Entwicklung, für die bisher noch keine eindeutige Erklärung gefunden wurde.

Was sagt uns das jetzt zu der Bedeutung vom Suchvolumen?

Zum einen solltest du im Hinterkopf behalten, dass selbst wenn du auf Platz 1 zu deinem Keyword rankst nur etwa 1/5 der Suchenden wirklich auf deine Seite kommen werden. Bei einem Suchvolumen von 100 würde das also bedeuten das nur knapp 20 Personen pro Monat auf deine Seite kommen. In der Regel lohnt sich hierfür der Aufwand der Suchmaschinenoptimierung nicht.

Auch sollte dir spätestens jetzt klar sein, dass die Top 3 immer den Ziel sein sollten. Auf den Plätzen 4 – 10 oder auf den folgenden Seiten sind die Klicks auf die Suchergebnisse einfach zu gering.

So schätzt du die Keyword Schwierigkeit bei der Suchmaschinenoptimierung ein

​Wie du gerade gelernt hast, sind eigentlich nur die Top 3 Suchergebnisse bei Google wirklich lohnenswert. Hier erreichst du die meinen Suchenden. Bei der Keyword Recherche im SEO musst du dich also immer Fragen: Sind die Top 3 für meine Website hier drin?

Diese Frage musst du wirklich schonungslos ehrlich für dich selbst beantworten. Tust du das nicht, kämpfst du mit einem Keyword bei dem deine Website vielleicht einfach keine Chance hat.

Wert zur Keyword Schwierigkeit bei Ahrefs

Wir gehen dabei zunächst so vor, dass wir unser SEO Tool ahrefs befragen. Gibt man hier ein Keyword ein, bekommt man einen Wert namens „Keyword Difficulty“ also Keyword Schwierigkeit angezeigt.

Dieser Wert geht von 0 bis 100. Je niedriger der Wert, desto geringer ist auch die Schwierigkeit. Für jede Seite ist es natürlich das Ziel Keywords zu finden, die möglichst einfach sind. Das sind Keywords die sich bei ahrefs im Bereich von 0 – 15 befinden. Solche Keywords kann man sich auch als SEO Einsteiger mit einer noch unbekannten Website zutrauen. Keywords mit einer höheren Schwierigkeit können schon zu einer größeren Hürde werden.

Bei dieser Einschätzung solltest du dich aber nie nur auf ein Keyword verlassen. Es ist auch wichtig, dass du selbst einen Blick auf deine Konkurrenz wirfst. Dazu gibst du einfach dein Keyword bei Google ein und siehst dir die erste Seite der Suchergebnisse an:

Suchergebnisse zum Keyword 'Abnehmen mit Sport'

Als erste fällt hier ganz oben in den Suchergebnissen die Anzeige auf. Eine Anzeige ist grundsätzlich ein Anzeichen dafür, dass das kein ganz unumkämpfte Keyword ist. Allerdings sind pro Keyword bei Google bis zu 4 Anzeigen möglich. Bei einer Anzeige kann man immer noch von einem recht schwachen Keyword ausgehen.

Als nächstes fällt unser Blick auf die Suchergebnisse selbst. Hier siehst du recht bekannte Websites wie Spiegel oder Focus. Davon solltest du dich nicht ​einschüchtern lassen. Diese Seiten ranken sehr häufig vorne, weil die Seiten ein hohen Ansehen bei den Usern und auch bei Google haben. Die Inhalte sind hier meist aber weniger gut. Das wird dir auch auffallen, wenn du so ein Suchergebnis anklickst. Die Texte sind meist sehr kurz und bieten der Zielgruppe so nur wenige Informationen. Findest du viele kurze Texte unter den Top 10 ist das also auch eher ein Indiz für geringe Konkurrenz.

Was ebenfalls für ein schwaches Keyword steht sind zum Beispiel Videos unter den Top 10 oder Ergebnisse, die auf einen Beitrag in einem Forum führen.

Wollen wir noch einmal zusammenfassen wie ein ideales Keyword im SEO aussieht:

​Das wichtigste ist das dein Keyword zu deiner Zielgruppe passt. Stimmt dieser Punkt schon nicht, ist ​SEO für dich quasi umsonst, da die User auf deiner Seite nicht das finden was sie erwarten bzw. suchen.

​Als nächstes solltest du dir das Suchvolumen ansehen. Ist das zu gering, lohnt sich ​SEO nicht.

Behalte im Hinterkopf das nur etwa 20% der Suchenden wirklich auf deiner Seite landet.

​Der letzte Schritt ist dann die Konkurrenzanalyse. Prüfe selbst wie stark deine Konkurrenz ist, indem du dir die Suchergebnisse zu deinem Hauptkeyword​ bei Google selbst ganz genau ansiehst.


​​​All diese Tipps kannst du übrigens auch bei den Nebenkeywords, also den Keywords zu denen deine Seite zusätzlich bei Google zu finden sein soll, beachten. Hier kannst du aber auch mal etwas risikofreudiger ans Werk gehen und Keywords wählen, die vielleicht noch etwas zu stark für dich sind.

Schritt 3: Technische Optimierungen

Hast du dein Keyword gefunden kannst du eigentlich damit starten die Inhalte dazu zu erstellen. Ein Zwischenschritt solltest du allerdings noch einlegen.

Für Google steht es immer an erster Stelle den Usern ein perfektes Surferlebnis zu bieten. Diesen Anspruch stellt Google dabei nicht nur an sich, sondern beachtet das auch bei den Seiten die auf den Top Plätzen ranken.

Besonders wichtig ist Google, dass eine Website auch auf mobilen Geräten wie Smartphones genutzt werden kann und das eine Seite schnell lädt. Um das zu testen hat Google ein eigenes Tool mit dem Namen „PageSpeed Insights“ entwickelt. Hier kannst du einfach deine Website eingeben und schon wird geprüft wie es um die Ladezeiten deiner Website steht:

Page Speed Insights

Google unterscheidet hier zwischen der mobilen und der Desktop Ansicht. In der Anzeige im Smartphone ganz rechts siehst du übrigens wie deine Website auf einem Handy aussehen würde. Stimmt hier etwas mit der Anzeige nicht, solltest du die Fehler natürlich beheben (lassen).

Ganz am Ende dieser Seite findest du den Punkt „Optimierungsvorschläge“. Hier sagt Google dir direkt was du an deiner Seite noch verbessern kannst und gibt dir dazu auch ein paar Hilfestellungen.
An dieser Stelle möchte ich dich darauf hinweisen, dass auf den wenigsten Seiten wirklich jeder Optimierungsvorschlag umgesetzt werden kann. Wie du aber siehst ist selbst die Website von Amazon nicht perfekt und hat trotzdem unglaublich viele Rankings bei Google.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Seitenstruktur. Hierbei geht es auch wieder darum, dass sich der User schnell und einfach zurecht findet. Ist deine Seite sehr kompliziert und in den Augen des Users unverständlich aufgebaut, kann das deine Rankings ebenfalls negativ beeinflussen. Dann verlassen deine User deine Website nämlich schnell wieder, was für Google ein Zeichen ist, dass hier irgendetwas nicht stimmt. Achte also darauf, dass deine Navigation, die eigentlichen Inhalte und weitere Elemente schnell und einfach erfasst werden können, sodass sich jeder schnell zurecht findet.

Nicht nur das Aussehen zählt, sondern natürlich auch das „Innere“ einer Website – der Code. Weißt der Code deiner Website zu viele Fehler auf, kann Google das als ein Zeichen für eine qualitativ schlechte Seite werten. Das ist natürlich etwas was unbedingt vermieden werden sollte. Wie es um deinen Code steht kannst du zum Beispiel im W3C Validator prüfen.

Ich würde die technischen Optimierungen nicht erwähnen, wenn diese nicht wichtig wären. Ganz drum herum kommst du also nicht. Aber hier gibt es ein großes „Aber“: Bei der Technik kommt es vor allem darauf an, dass deine Seite keine schwerwiegenden Fehler aufweist. Das sind meist Mängel, die die Nutzererfahrung direkt beeinflusst, wie zum Beispiel eine sehr lange Ladezeit.

Halte dich nicht an jeder kleinsten Optimierung auf. Manche Fehler lassen sich aus unterschiedlichsten Gründen einfach nicht beheben. Solang das keine Fehler sind die sehr störend wirken, wird Google hier auch mal ein Auge zu drücken.

Schritt 4: Inhalte

Jetzt, wo wir die technischen Optimierungen hinter uns gelassen haben, können wir mit den Inhalten weiter machen. Auf was kommt es beim SEO bei den Inhalten an?

Diese Frage lässt sich schnell und einfach beantworten:

Der Text muss zu den Bedürfnissen von deinen Lesern passen und alle offenen Fragen beantworten.

Nicht mehr und nicht weniger. Beim Schreiben solltest du dich wirklich nur auf dein Keyword konzentrieren und versuchen den bestmöglichen Content zu diesem Thema zu erstellen. Die s.g. „Keyword Dichte“ oder andere Begriffe die du vielleicht schon im Zusammenhang mit SEO solltest du zunächst einmal komplett außen vor lassen.
Wie aber geht man dabei vor?

Konkurrenz analysieren & Zielgruppe verstehen

Zunächst einmal solltest du dir hier deine Konkurrenz ganz genau ansehen. Werfe also einen Blick auf alle Seiten, die bereits in den Top 10 zu diesem Keyword bei Google zu finden sind. Notiere dir Strukturen, schreibe dir auf was dir besonders gut und was dir vielleicht nicht gefallen hat und werfe auch unbedingt einen Blick in die Kommentare. Hier kannst du herausfinden, was deiner Zielgruppe gefällt bzw. gefehlt hat.  

Als nächstes solltest du dich nach Foren zu deinem Thema ​umsehen. Diese findest du indem du bei Google inurl:forum + „dein Keyword“ eingibst:

Forensuche bei Google

Hier werden dir nun verschiedene Foren angezeigt, in denen sich über dein Keyword ausgetauscht wird. Auch hier solltest du einmal Mäuschen spielen und genau hinsehen, was für deine Zielgruppe wichtig zu sein scheint und welche Fragen sie haben.

Zusätzlich kannst du dann noch das s.g. W-Fragen-Tool nutzen. Gebe hier einfach dein Keyword ein und schon zeigt dir das Tool ​häufig gestellte Fragen an, die dein Keyword enthalten:

W-Fragen Tool

Struktur erstellen

Hast du genügend Informationen zu deinem Thema gesammelt kannst du damit beginnen eine entsprechende Struktur zu erstellen. Hier solltest du nun auch dein Hauptkeyword und dein Nebenkeyword natürlich beachten.

Am besten legst du diese Struktur bereits so an, dass die einzelnen Punkte auch direkt als Zwischenüberschrift für deinen Text herhalten können. Dann musst du diese eigentlich nur noch mit Text füllen und schon ist dein Text fertig. Hier siehst du ein Beispiel wie so eine Struktur aussehen kann: (Zierlauch, Allium pflanzen - Der ultimative Ratgeber - Platz 1 zum Keyword „ Allium pflanzen“)

  1. Allium pflanzen
    1. Wann?
    2. Wie?
    3. Wo?
  2. Trendpflanze Allium
  3. Sorten
  4. Pflege
  5. Schädlinge
  6. Überwintern
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Textstruktur mit Inhalten füllen

Der letzte Schritt besteht jetzt darin die Struktur mit entsprechenden Texten zu füllen. Natürlich darfst du in diesem Schritt deine Struktur auch noch verändern. Du wirst sehen, dass du beim Schreiben noch über die eine oder andere Information stolperst, die in deinem Text nicht fehlen darf.

Du solltest auf keinen Fall an der Textmenge sparen. Google liebt umfangreiche Texte und auch die User sind zufrieden wenn sie direkt alle Infos zu einem Thema auf einen Blick finden.
Wichtig dabei ist aber das der Text immer noch übersichtlich bleibt. Nutze deshalb entsprechende Zwischenüberschriften.

Beim Schreiben deines Textes solltest du deine Zielgruppe also immer im Hinterkopf behalten. Dein oberstes Ziel muss es sein deiner Zielgruppe den bestmöglichen Content zu bieten. Damit ist auch gemeint, dass deine Inhalte besser sein sollen als die deiner Konkurrenz. Nur wenn das der Fall ist kannst du Google davon überzeugen, dass deine Website auf Platz 1 zu deinem Keyword stehen sollte.

Schritt 5: OnPage Optimierung

Nachdem du deinen Text erstellt hast geht es jetzt darum den Text auf der Website einzufügen und ihn dabei direkt richtig zu optimieren. Da du diese Optimierungen direkt auf deiner Seite durchführst, spricht man im SEO von der so genannten OnPage Optimierung. Aber was ist das überhaupt?

Bei der OnPage Optimierung geht es darum eine Seite und ihre Inhalte so zu optimieren, dass diese für Google besonders relevant erscheint und natürlich deinen Lesern ein gutes Leseerlebnis bietet.
Neben einigen technischen Optimierungen spielt auch die Content Optimierung bei der OnPage Optimierung im SEO eine große Rolle. Hier wird zum Beispiel geprüft, ob dein Keyword an relevanten Stellen im Text platziert wurde und die Überschriftenstruktur korrekt ist.

Die OnPage Optimierung ist übrigens einer der bedeutendsten Optimierungen im SEO Bereich. Damit stehen und fallen gute Rankings. Deshalb solltest du hier etwas Zeit investieren.

Vielleicht hört sich das jetzt erst einmal kompliziert an, aber keine Angst, das durchführen kannst du mit der richtigen Anleitung selbst meistern.

Einen Einblick in wichtige Grundlagen der OnPage Optimierung bekommst du in diesem Video:

In dem Video hast du nur einige Punkte der OnPage Optimierung kennengelernt. Da dieses SEO Kapitel recht umfangreich ist, habe ich dir zu diesem Thema an anderer Stelle eine detaillierte Anleitung erstellt. Diese findest du hier.

Schritt 6: OffPage Optimierung

Neben der OnPage Optimierung gibt es bei der Suchmaschinenoptimierung für Google und Co. natürlich auch noch eine OffPage Optimierung. Wie du dir sicher schon denken kannst geht es hier um Optimierungen, die nicht auf deiner Seite durchgeführt werden. Dazu gehört zum Beispiel der berühmt berüchtigte Backlinkaufbau.

Ein Backlink ist ein Link von einer anderen Website auf deine eigene Website. Google sieht diese Links als eine Art Empfehlung an. Die Backlinks zählten lange als einer der wichtigsten Rankingfaktoren für Google. Das hat sich in den letzten Jahren aber stark geändert. Der Grund: Der Backlinkaufbau verfehlt das Ziel von Google.

Google möchte, dass die Backlinks natürlich entstehen und die Websites „freiwillig“ auf andere Seiten verlinken. Denn nur dann ist es ja wirklich eine Empfehlung. Über die Jahre wurde aber mit immer mehr Tricks gearbeitet, sodass zum Beispiel Backlinks eingekauft wurden. Dadurch hat das Vertrauen von Google in die Backlinks natürlich gelitten, weshalb heute Links deutlich weniger Wert sind als noch vor einigen Jahren.

Gerade für ganz neue oder unbekannte Seiten können Backlinks aber dafür sorgen, dass eine Seite schneller bekannt wird. Gerade hochwertige Backlinks sorgen dafür, dass schneller Vertrauen aufgebaut wird und Rankings damit einfacher möglich sind.

Die Betonung liegt hier jedoch auf „hochwertigen Backlinks“. Du solltest keines falls Backlinks einkaufen oder ähnliche dubiose Methoden wählen. Im schlimmsten Fall sorgt das dafür, dass Google deine Seite abstraft. Hattest du schon Rankings ist es ziemlich sicher, dass du diese dann verlieren wirst.

Hier findest du eine Sammlung von verschiedenen Methoden, wie du Backlinks für deine Seite aufbauen kannst.

Neben den Backlinks gibt es noch einen weiteren wichtigen Punkt bei der Suchmaschinenoptimierung aus dem Bereich OffPage. Das sind die s.g. Social Signals (soziale Signale). Damit sind Erwähnungen oder „Likes“ auf den sozialen Netzwerken gemeint. Ganz klar wie Google diese Signale beim SEO in die Bewertung einer Website einbezieht, ist es bis heute aber nicht und auch Google selbst hält sich hier sehr bedeckt. Tatsache ist jedoch, dass in verschiedensten Untersuchungen auffällig war, dass Seiten auf den vorderen Plätzen auch bei Facebook, Google+ und Co. aktiv vertreten sind.

Beim SEO solltest du also auch darauf achten, dass dein Unternehmen bzw. deine Website auch aktiv bei Facebook, Twitter und Co. vertreten ist. Das beginnt mit dem Erstellen einer jeweiligen Seite und endet mit der Betreuung.

Ebenfalls solltest du es deinen Usern so einfach wie möglich machen deine Seite zu verbreiten. Das hat nicht nur den bekannten Vorteil des „sozialen Signals“, so können natürlich auch mehr Personen deine Website finden.
Um diese Möglichkeit zu bieten solltest du s.g. Share Buttons auf deiner Website einbinden. Über diese Buttons können die User mit nur einem Klick ​die Website von dir teilen.

​Die OffPage Optimierung sind ein fester Bestandteil beim SEO. Allerdings ist die Bedeutung dieser Faktoren in den letzten Jahren stark zurückgegangen, denn Google setzt nicht mehr so viel Vertrauen in Backlinks oder Social Signals. Der Grund hier sind vermutlich die ständigen Betrugsversuche einzelner Seiten, wie zum Beispiel das Kaufen von Backlinks.

Schritt 7: Abschluss - Analyse

Nach der Suchmaschinenoptimierung ist vor der Suchmaschinenoptimierung.

SEO ist recht individuell und man kann eigentlich nie auslernen. Deshalb ist es wichtig die Website während der SEO Optimierung ständig im Auge zu behalten. Finde heraus was für deine Website gut funktioniert, denke darüber nach, warum Seite XY vor dir in den Rankings zu finden ist, obwohl der Inhalt deutlich schlechter ist als deiner und beobachte auch deine User.

Die User kannst du beispielsweise super über Google Analytics beobachten. Hier kannst du nicht nur die Besuchszahlen zu deiner gesamten Website einsehen, sondern auch zu den einzelnen Seiten einer Website.  

Merkst du Beispielweise, dass deine Seite zu einem Keyword mit einem monatlichen Suchvolumen von 5000 auf Platz 2 ranked, aber nur 10 Besucher pro Tag auf diese Seite kommen, deutet das darauf hin, dass du die Besucher nicht richtig abholst. Bei einer Suchanfrage an Google sieht der User ja nur deinen Title und deine Meta Description. Das sind die einzigen Angaben mit denen du deine User überzeugen kannst. Kommt dir die Klick Rate auf deinen Eintrag bei Google zu gering vor, kann es also nur sein, dass dein Title und deine Meta Description nicht ansprechend genug für die User sind. Hierbei würde ich dir empfehlen dir die Angaben deiner Konkurrenz noch einmal genau anzusehen und zu überlegen was du besser machen kannst. Hast du die Angaben angepasst, solltest du das natürlich weiterhin im Auge behalten.

Gleiches gilt für deine optimierten Seiten. Eine Seite ranked zu einem ganz anderen Keyword als von dir vorgesehen? Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder du hast das falsche Keyword zu deinem Text gewählt oder dein Text passt einfach nicht zu deinem Keyword. Siehe dir hier den Text ganz in Ruhe an und versuche dich einmal in deine Leser hinein zu versetzen. Vielleicht findest du Anhaltspunkte, warum Google denken könnte, dass dein Text besser zu einem anderen Keyword passt.    

Nicht zuletzt solltest du dir in deiner Abschlussanalyse auch ansehen, wie erfolgreich SEO bisher für die gelaufen ist. Nehme dir genau wie bei der Anfangsanalyse wieder einen bestimmten Zeitraum vor und siehe dir deine Besucher, die Rankings und die Abschlüsse wieder an.

​SEO Tools


​Jetzt sind wir schon fast am Ende angelangt. Bevor es aber wirklich so weit ist, möchte ich dir noch einige Tools vorstellen, die ich selbst für meine SEO Optimierungen nutze.

Logo Google Analytics

​Google Analytics

Google Analytics ist ein kostenloses Tool von Google, mit dem du ganz einfach die Besuchszahlen deiner Website auswerten kannst. In diesem Beitrag hast du das Tool bereits kurz kennengelernt. Das ist ein Tool auf das ich persönlich nicht mehr verzichten möchte, denn neben den Besuchszahlen zeigt mir Google Analytics zum Beispiel auch aus welchen Regionen die Besucher kommen und welche technischen Geräte sie zum Abruf meiner Website verwenden. Hier erfährst du wie du Google Analytics richtig einrichtest.

Logo Google Search Console

​Google ​Search Console

​Wie der Name schon sagt ist auch das wieder ein Tool von Google, welches du ebenfalls kostenfrei nutzen kannst. Die Search Console bietet dir auch einen Überblick über die erfolgreichsten Suchanfragen deiner Seite:

Keyword Analyse mit der Google Search Console

Zur Einrichtung der Google Search Console habe ich dir ebenfalls eine kurze Anleitung vorbereitet.

Logo ahrefs

​Ahrefs

Wenn es darum geht die Rankings für eine Website zu beobachten ist ahrefs meine erste Wahl. Das Tool sucht sich automatisch die Rankings zu deiner Website und zeigt dir diese in einer Liste an. Diese Liste wird regelmäßig aktualisiert, sodass du auch Rankingveränderungen mitbekommst.

SEO Ranktracker bei Ahrefs

Das Tool ist leider nicht kostenlos. Falls du dich aber dafür interessierst, kannst du es hier 7 Tage für 7$ testen.

Logo One Pro SEO

​OneProSEO Sitecheck

​Wenn es darum geht eine Seite auf die OnPage Optimierung zu prüfen, greife ich gern zum kostenlosen SEO Tools Sitecheck von OneProSEO. Hier gibst du einfach deine URL zur Seite und dein Hauptkeyword ein und schon analysiert das Tool die entsprechende Seite.

SEO Sitecheck

​Du solltest hier nicht alle Angaben allzu ernst nehmen. Der Title darf bei Google mittlerweile etwas länger (ca. 71 Zeichen) lang sein. Auch auf die Keyworddichte solltest du nicht zu genau achten. Hier gibt es nicht „den perfekten“ Wert. Auf der Online Marketing Site findest du sowohl Seiten die laut diesen Tool eine zu geringe Keyworddichte haben, als auch Seiten die eine zu hohe Keyworddichte haben, die trotzdem auf Platz 1 zum Hauptkeyword ranken. An erster Stelle sollte immer die Qualität deines Textes stehen. Der Text muss einfach flüssig zu lesen sein.

Sistrix Logo

​Sistrix Snippet Generator

​Du möchtest wissen wie dein Suchergebnis bei Google aussehen wird? Ich nutze dazu den Snippet Generator von Sistrix. Hier wird dir übrigens auch direkt angezeigt, wenn dein Titel oder deine Beschreibung zu lang sind und so nicht der gesamte Inhalt bei Google dargestellt werden kann:

SEO Snippet Generator

​Das waren Tools die in meinem täglichen SEO Workflow eigentlich nicht fehlen dürfen. Falls du noch auf der Suche nach einem passenden SEO Tool sein solltest, schau doch einmal in meiner SEO Tools Expertenrunde vorbei. Hier findest du nicht nur viele Tools im Vergleich, auch über 20 SEO Experten verraten dir hier Tools, auf die sie nicht mehr verzichten können.

​Fazit & FAQ


​Du siehst also das SEO eigentlich gar nicht so kompliziert ist. Du musst nur wissen wir du vorgehen solltest. Deshalb möchte ich dir noch einmal meinen gesamten SEO Workflow präsentieren:

1

​Ausgangsanalyse

2

​Keyword Recherche

3

​technische Optimierungen

​4

​Inhalte

5

​OnPage Optimierung

​6

​OffPage Optimierung

​7

​Abschlussanalyse

Wichtig ist, dass du alle Schritt gewissenhaft und genau durchführst. Kleine Fehler bei der OnPage Optimierung oder ein falsches Keyword kosten dich nicht nur viel Zeit, sondern häufig auch die finalen Plätze in die Top 3.

Auch solltest du bedenken, dass die Suchmaschinenoptimierung ein Prozess ist, der eigentlich nie endet. In der Regel wächst eine Website ständig, das heißt, du musst auch regelmäßig überprüfen, ob du noch alle Punkte der OnPage Optimierung beachtest und ob es etwas gibt, was du noch verbessern kannst.

Ebenfalls solltest du nicht vergessen alle Inhalte aktuell zu halten und mit neuen Infos zu spicken. Google liebt und schätzt es sehr wenn eine Website und deren Inhalte ergänzt und aktualisiert werden. Das kann dir den entscheidenden Vorteil gegenüber deiner Konkurrenz geben.

Zum Schluss möchte ich noch auf einige Fragen eingehen, die ich in den letzten Jahren in meiner Community rund um das Thema SEO gesammelt habe. Solltest du noch eine Frage haben, hinterlasse mir einfach einen Kommentar.

Was bedeutet Absprungrate im SEO?

Absprungrate im SEO

Die Absprungrate (Bounce Rate) findest du zum Beispiel in der Auswertung bei Google Analytics. Dieser Wert in Prozent gibt an, wie viele der Nutzer nur eine einzige Seite auf deiner Website besucht haben.

Das heißt, die User kamen zum Beispiel über das Keyword „SEO“ auf deine Seite, haben sich hier kurz umgesehen und haben deine Seite dann direkt wieder verlassen. Du konntest sie also nicht überzeugen einen weiteren Beitrag auf deiner Seite anzusehen.

Bei der Absprungrate gilt natürlich, je niedriger der Wert desto besser.

Was muss man beim SEO beachten?

In diesem Beitrag hast du wichtige SEO Grundlagen gelernt, die du natürlich bei der Suchmaschinenoptimierung für Google beachten solltest. Grundsätzlich kann man sagen, dass du beim SEO unbedingt darauf achten solltest, dass bei jeder deiner Optimierungen und Handlungen deine Besucher im Vordergrund stehen sollten. Du schreibst deine Texte nicht für Google, sondern für die User, die du überzeugen oder denen du weiter helfen möchtest. Dann hast du auch bei Google gute Karten.

​Auch solltest du auf Techniken, die mit irgendwelchen Tricks einen schnellen Erfolg versprechen unbedingt verzichten. Diese s.g. „Black Hat“ Techniken sind nicht mit Googles Richtlinien konform, was auf kurz oder lang dazu führen wird, das du deine Rankings wieder verlierst.​

​Wie wichtig ist der Domainname?

Hast du dich vor ein paar Jahren schon mal mit SEO beschäftigt, weißt du vielleicht, dass hier viele allein durch ihren Domainnamen Top – Rankings generieren konnten. Eine Website mit der Domain „handwerker-dresden.de“ war meist auch zum Keyword „Handwerker Dresden“ auf Platz eins zu finden.

Heute bewertet Google eine Seite aber natürlich nicht nur an der Domain, weshalb eine Seite mit dieser Domain aber schlechten Inhalten oder technischen Problemen natürlich keine Chance auf Platz 1 hat.

Heute sollte eher im Vordergrund stehen, dass Unternehmen einen Domainnamen wählen, der zum Unternehmen passt und bei dem die User das Unternehmen anhand dieser Domain zuordnen können. Bei handwerker-dresden.de weiß schließlich niemand welches Unternehmen nun wirklich hinter dieser Domain ​steckt. Die Domain „handwerkerservice-mueller.de“ zeigt den Usern zum Beispiel sehr deutlich wer hinter der Website steckt.

Im Grunde möchte Google damit bezwecken, dass sich Unternehmen nicht nur über ihre Leistungen im Internet präsentieren, sondern auch eine Art Marke aufbauen. Mehr dazu erfährst du hier.

Wie lange dauert SEO?

Dazu kann ich dir keine eindeutige Antwort geben. SEO entwickelt sich ständig weiter, es kommen neue Konkurrenten hinzu und neue Fragen oder Probleme tauchen bei deiner Zielgruppe auf. Im Grunde kannst du nicht einfach sagen „Ich bin jetzt fertig“. Sagst du das, kann es gut sein, dass du schon bald von deiner Konkurrenz überholt wirst, einfach weil diese besseren oder aktuelleren Content bieten.

Beim SEO kommt es also darauf an die technischen Entwicklungen und natürlich die Konkurrenz im Auge zu behalten. Nur so kannst du dafür sorgen, dass deine Website dauerhaft in den Top – Rankings mitspielt.

Welche SEO Tipps sollte ich unbedingt beachten?

Im SEO gibt es nicht "den einen" Tipp der dich nach ganz vorne bringen wird. Eine gute Suchmaschinenoptimierung besteht aus verschiedenen Faktoren die beachtet werden müssen. Schon ein kleiner Faktor der nicht beachtet wurde, kann dich die letzten Plätze zum ersten Platz kosten. 

Grundsätzliche SEO Tipps die ich dir mit auf den Weg geben kann:

  • Wähle das richtige Keyword
  • Schreibe Texte für deine User, nicht für die Suchmaschine
  • Führe die OnPage Optimierung gewissenhaft durch und prüfe diese nach Bearbeitungen an deiner Seite auf später nochmals
  • Versuche niemals Google auszutricksen

Du hast noch Fragen rund um ​SEO oder möchtest den Lesern deine Meinung mitteilen? Dann ab in die Kommentare damit.

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