Was ist für ein gutes Google-Ranking nötig?

zuletzt aktualisiert am 17. November 2021

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Wer online Erfolg haben möchte, muss auch von seiner Zielgruppe gefunden werden. 86 % aller Suchmaschinennutzer besuchen Google, um dort nach dem zu suchen, was sie finden wollen. Für die meisten Suchbegriffe werden seitenweise Suchergebnisse angezeigt, in denen man das herauspicken kann, das einem zuspricht. Die meisten schauen sich aber nur die erste Seite und die ersten paar Suchergebnisse an.

Die beste Möglichkeit den Traffic für deine Webseite zu erhöhen, ist es also in den Google-Suchergebnissen höher auf der Suchergebnisliste angezeigt zu werden. Was muss du dafür tun, damit du ein gutes Google-Ranking erhältst?

Der Google Algorithmus

Der Job von Google ist es, genau das zu finden, wonach seine Benutzer suchen. Bei den abertausenden Webseiten, die wir online finden, ist es unmöglich, für jede potenzielle Suchanfrage manuell Seiten zu überprüfen, um zu schauen, ob der Inhalt auf diesen zu der Suchanfrage passt. Zu diesem Zweck hat Google einen Algorithmus und Scanner entwickelt, die diesen Prozess automatisieren sollen.

  • Die sogenannten Crawler sind Bots, die die Inhalte von Webseiten sammeln und archivieren.
  • Der Algorithmus untersucht dann den so entstandenen Index, um zu entscheiden, was wertvoll ist und was nicht.

Dafür muss dem Algorithmus zuerst beigebracht werden, was ein guter und was ein schlechter Inhalt ist. Wie effektiv das ist, hat sich mit den Jahren gebessert. Früher haben Techniken dieser Art dazu geführt, dass Webseiten Schlagworte auf ihren Seiten möglichst oft wiederholt haben oder möglichst viele verschiedene Schlagworte sinnfrei aneinandergereiht haben, um Google auszutricksen. Diese Art von Spam wird heute verhindert.

Offiziell bekannt ist es aber nicht, anhand welcher Merkmale Google entscheidet, was ein guter Inhalt ist. Marketingspezialisten haben durch Trial-and-Error dennoch erfolgreiche Methoden entwickelt, den Algorithmus zu beeinflussen. Diese Praxis nennt sich SEO (Search Engine Optimization), oder Suchmaschinenoptimierung.

Das sagen Kunden & Leser der Online Marketing Site

Martin Winkler

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Tolle Email-Serie von Brian! Ich konnte dadurch schon einiges auf meiner HP umsetzen und dadurch zB. den Pagespeed drastisch erhöhen. Auch durch die ausführlichen Blogartikel konnte ich schon einige wichtige Dinge lernen und auch anwenden. Ich kann die Email-Serie jedem empfehlen, der sich mit Online-Marketing beschäftigt oder so wie ich im Coachingbereich tätig ist!

Guenter Zorell

kochen-ganzeinfach.de

Brians Online Marketing Site ist für mich die wichtigste Fundgrube zum Thema "Wie vermarkte ich eine Webseite / ein Produkt". Die Vielfalt der (wichtigen) Themen und die einfache Erklärung komplexer Zusammenhänge gefällt mir besonders gut! Und wenn man Fragen hat, oder um einen persönlichen Tipp ersucht - Brian ist immer bereit zu helfen! Danke!


Strategien der Suchmaschinenoptimierung

Keywords

Keywords sind Schlagworte, die Google innerhalb von Texten sucht. Das können zum Beispiel die Titel von Texten sein, ihr Inhalt, der Meta-Title oder die Meta-Description (d. h. die Informationen, die in Google-Rankings angezeigt werden). Es geht darum, die besten Worte zu benutzen, die zu der Suchanfrage des Kunden passen. Auch wo und in welcher Menge die Keywords auftauchen, hat einen Einfluss darauf, ob deine Seite von Google als gute Antwort auf die Frage des Kunden bewertet wird.

Verkaufst du eine Dienstleistung, wie ein Reinigungsunternehmen, bietet es sich an Wortkombinationen wie ‚Reinigungsunternehmen München‘ oder ‚Kosten Reinigungsunternehmen‘ zu verwenden. Es hilft sich dabei vorzustellen, welche Sätze man selbst nutzen würde, um das Produkt zu finden, das du verkaufen möchtest. Die Seite, die am besten die Frage beantwortet, die gestellt wurde, wird höher auf der Liste gezeigt und voraussichtlich angeklickt.

Es gibt unterschiedliche Keyword-Varianten, je nachdem was man anbietet. Ein paar von diesen sind:

  • Informational Keywords | „Wie finde ich ein gutes Reinigungsunternehmen“ wäre ein Titel, der dem Kunden die Information gibt, die er zu einem Thema sucht.
  • Brand Keywords | Kunden, die eine Marke suchen wollen, suchen nach ihrem Namen, z. B. „Reinigungsunternehmen Meier“.
  • Commercial Keywords | Bei diesen steckt schon die Absicht des Kunden drin, etwas kaufen zu wollen. „Reinigungsunternehmen anstellen“ wäre eine Suchanfrage und Keywords, die darauf antworten.

Wie man Keywords richtig nutzt, ist eine Wissenschaft für sich. Wer damit Erfolg haben möchte, ist bei SEO-Experten am besten aufgehoben, um sich beraten zu lassen oder diese zur SEO anzustellen.

Tools wie der Keyword-Planer von Google helfen außerdem dabei zu erkennen, welche Keywords zu deinem Produkt oft und welche weniger oft in Suchen genutzt werden. So kann man zum einen erkennen, welche Worte man benutzen soll, weil oft nach ihnen gesucht wird, aber auch, welche Nischen noch nicht abgedeckt sind. Bei Keywords, die bereits von großer Konkurrenz

Mehrwert

Es bringt nichts, den Kunden mit den richtigen Keywords auszutricksen, wenn dieser dann auf der Webseite nicht das findet, was er auch gesucht hat. Deshalb sollte man diese Strategie auch nur anwenden, um Aufmerksamkeit für einen passenden Service zu generieren.
Um das einschätzen zu können, misst Google zum Beispiel auch die Verweildauer von Besuchern auf deiner Seite. Wird sie zwar häufig angeklickt, aber sofort wieder verlassen, ist das kein gutes Zeichen.

Tipp: Multimedia-Elemente helfen dabei, Kunden länger auf einer Webseite zu halten.

  • Wer die passende Antwort auf die Frage eines Kunden gibt, stellt diesen zufrieden und wird so wahrscheinlicher einmal und wieder von diesem angestellt und empfohlen.

Gute Inhalte anzubieten hat noch einen weiteren Vorteil: Inhalte, die echten Mehrwert haben, werden mit größerer Wahrscheinlichkeit von Kunden und anderen Webseiten geteilt. Ein guter Ratgeberartikel dazu, was eine gute Reinigungsfirma ausmacht, wird eventuell von anderen Webseiten zu diesem Thema aufgegriffen und verlinkt oder einfach geteilt, weil ein Kunde den Service weiterempfehlen möchte. Diese Art von positiver Mundpropaganda hat eine Auswirkung auf die nächste SEO-Strategie.

Links

Google erstellt Netzwerke innerhalb der Indexe aller verfügbarer Webseiten. Sie stellen Gruppen von Webseiten zusammen, die aufeinander verweisen.

  • Grundsätzlich wird der Inhalt einer Webseite als wertvoller empfunden, wenn viele andere Webseiten Links zu dieser enthalten, die sogenannten Backlinks.

Das funktioniert aber nur, wenn diese Webseiten selbst von Google als "vertrauenswürdig‘ eingeschätzt werden. Die Assoziation zu schädlichen Webseiten, lässt den Algorithmus vermuten, dass auch deine Webseite verdächtig ist.

Enthält deine Seite nun wertvolle Informationen zu einem Thema, die etwa von Nachrichtenseiten in Artikeln genutzt werden, die zu der Quelle verweisen, ist das ein positiver Boost.

  • Google sieht, dass viele Webseiten den Inhalt deiner Seite als hilfreich empfinden. Je vertrauenswürdiger diese Seiten selbst sind, desto besser muss der Inhalt auf deiner Seite nach Googles Logik sein.

Ein Weg diesen guten Ruf zu erhalten ist es, wirklich und häufig gute Inhalte zu erstellen. Ein anderer ist das Nutzen von SEO-Firmen, die bei dem Linkaufbau unterstützen. Vorsicht!

Wenn man offensichtlich Werbung ohne Mehrwert in Form von Links auf anderen Seiten kauft, kann Google das mit einer Sperrung der Webseite bestrafen.

Seitenaufbau

Nicht nur der Text auf Webseiten ist wichtig. Google überprüft auch die Seitenstruktur und das Code-Grundgerüst deiner Seite. Ganz ohne Kenntnisse über den Webseitenaufbau kommt man nicht weit. Hier sind ein paar wichtige Faktoren:

  • Du musst sicherstellen, dass du den Google Crawlern überhaupt erlaubt hast, die Seite zu besuchen und sie dem Index hinzuzufügen. Die Worte NoIndex und NoFollow im Seitenquellcode sind Zeichen dafür, dass es den Crawlern nicht erlaubt ist, die Webseite zu indexieren und Links auf ihr zu folgen.
  • Du musst sichergehen, dass deine Webseite stabil und schnell lädt. Dich selbst schreckt eine Seite, die ewig laden muss, bei der Nutzung sicher auch eher ab, denn es wirkt unprofessionell.
  • Mach deine Webseite auch auf mobilen Geräten nutzbar. Responsive Webdesign geht sicher, dass sie in allen Formaten nutzbar ist und nicht nur unschön skaliert wird, um auf den Handybildschirm zu passen.
  • Ist der HTML-Code der Webseite unnötig groß und ‘unordentlich’, wird das als negativ bewertet, weil sich störende oder schädigende Code-Fragmente dort verstecken könnten.
  • Nutze keine zu großen Bilddateien und gebe ihnen Bildbeschreibungen in den Alt-Tags. Auch hier sollten die richtigen Keywords vorkommen, auch wenn die meisten Kunden den Text nie sehen werden. Es geht schließlich darum, von Google Analysen gefunden zu werden, die auch nicht angezeigte Texte durchsuchen.
  • Auch die Titel von URLS sind bedeutsam. Kryptische Adressen mit Zahlen, Groß- und Kleinbuchstaben, bei denen man nicht erkennen kann, zu welchem Inhalt man geführt wird, sind negativ. Aussagekräftige Permalinks helfen auch dabei, die Webseitenadresse besser behalten zu können.
  • Wichtig ist es auch, dass sich die Inhalte aller Unterseiten der Webseite unterscheiden und nicht mehrere Kopien vorkommen. Ein nachvollziehbarer Aufbau ist wertvoll. In einem Online-Shop für Klamotten sollten die Seiten und Unterkategorien also so gestaffelt sein, dass man sich immer zurechtfindet. Shopname.de/Männer/Hosen/Shorts wäre einer von diesen guten Verläufen, die sich im besten Fall nicht nur in der Seitenstruktur, sondern auch der URL wiederfindet.
  • Eine XML-Sitemap, in der du Google deine Seiten und ihren Aufbau auflisten kannst, geht sicher, dass alle deine Inhalte gefunden werden.
  • Hast du Kategorien und Unterkategorien, solltest du warten, bis du genügend Füllmaterial hast. Google bewertet eine dünne Streuung als negativ. Wenn man eine neue Kategorie eröffnet, sollte man zu dieser mindestens drei Inhalte auf Unterseiten zur Hand haben.

Fazit - Ein gutes Google-Ranking

Wie du siehst, ist das Erreichen eines guten Google-Rankings keine leichte Aufgabe. Es gibt etliche Faktoren zu beachten und immer wieder neue Erkenntnisse über die Regelungen des Algorithmus. Dies ist nur ein kleiner Überblick über die Methoden, die inzwischen ganze Lehrbücher füllen. Die Suchmaschinenoptimierung ist nicht umsonst ein eigenes Arbeitsfeld geworden, das Webmarketingfirmen anbieten. Wer sich gut in den Suchergebnissen von Suchmaschinen platzieren möchte, sollte darüber nachdenken, deren Services wahrzunehmen.

Ein guter Ansatz ist es, dich selbst in die Schuhe von Google und den Suchenden zu versetzen. Googles Job ist es, den Kunden bestmöglich das zu zeigen, was sie gesucht haben. Um ihnen dabei zu helfen, das zu tun, muss deine Webseite für Google gut auffindbar sein und den Faktoren entsprechen, auf die der Algorithmus trainiert ist.

  • Diese sind darauf ausgelegt, eine vertrauenswürdige Seite zu finden, die genau den Inhalt enthält, der das Bedürfnis der Suchanfrage besser abdeckt als die Konkurrenz.

Dafür bedarf es einer klaren Strukturierung, guter Inhalte und den richtigen Keywords. So kann Google deine Webseite in dem Index aller Webseiten schnell finden und mit einer Analyse erkennen, dass die Zusammensetzung von Text und Keywordmenge eine wahrscheinlich gute Antwort auf die Suchanfrage darstellt.

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Martin Heubel

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