Aufbau von Backlinks für Affiliates durch Blog-Kommentare

zuletzt aktualisiert am 2. Dezember 2020

Durch das Verfassen von Kommentaren auf anderen Blogbeiträgen kann ein Affiliate natürlichen (Back-)Linkaufbau für seine eigene Website oder seinen eigenen Blog ankurbeln. Das Kommentieren von Blogeinträgen sollte deshalb zum täglichen Handwerk eines jeden Affiliate gehören. Neben dem positiven Effekt, dass der Affiliate etwas über sich, sein Business und sein Wissen kundtut, gibt er dem Besucher des Blogs Informationen zum für ihn wichtigen Themen. Der Besucher wird diese Information positiv aufnehmen und mit ein bisschen Glück auf den Link im Kommentar klicken. So hat der Verfasser des Kommentars wieder einen Besucher (Interessenten) mehr auf seiner eigenen Affiliate-Website/Blog.

Spielregeln beim Verfassen von Kommentaren

Um Vertrauen des Blogbetreibers zu erlangen, gute Backlinks zu erhalten und zu guter Letzt die Bewertung des Google Rankings positiv zu beeinflussen, sollte man unbedingt gewisse Spielregeln beim Verfassen eines Kommentars einhalten. Dabei ist die aller wichtigste, dass beim Ausfüllen des Kontaktformulars der eigene, richtige Name eingesetzt werden sollte (!). Keinen Fakenamen, kein Keyword oder sonstige Phrasen verwenden – daran kann der Blogbetreiber sowie auch die Leser des Blogs erkennen, dass eine reale Person hinter dem Kommentar steht. Des Weiteren sollte unbedingt berücksichtigt werden, dass

  • der Aufbau von Vertrauen zum Blogbetreiber und den Lesern durch gute, sachliche, ehrliche Kommentare mit Mehrwert aufgebaut werden sollte
  • der ausgesuchte Blog entsprechend zum Thema der eigenen Website/des eignen Blogs passt
  • Kommentare auf keinen Fall nur Floskeln wie „Cooler Beitrag“ enthalten, sondern individuell auf den jeweiligen Blogbeitrag eingehen sollten
  • nicht nur in Blogs die „Follow“ Backlinks erlauben, sondern auch in Blogs kommentiert wird, die ein „No-Follow“ Attribut gesetzt haben
  • die Beteiligung an Diskussionen Vertrauen zum Blogbetreiber und den Lesern aufbaut und diese zum anklicken des Links animieren kann
  • durch den Austausch in den Kommentaren der Aufbau von anderen Kooperationen mit dem Blogbetreiber oder seinen Lesern zustande kommen kann
  • Fragen in den Kommentare hinterlassen werden sollten um so Antworten zum Thema, aber auch ein Feedback zu erhalten.
  • in Kommentaren gestellte Fragen andere Kommentatoren zum Schreiben in den Kommentar anregt und eine wertvolle Diskussion entstehen kann
  • Kommentare nicht alle an einem Tag erstellt werden, sondern besser immer ein paar Tage Zeit vergehen lassen bevor neue Kommentare geschrieben werden
  • im Kommentar auf den Text eingegangen wird, zum Beispiel was einem besonders gefallen hat oder was eventuell an Infos fehlt oder ergänzt werden sollte
  • dem Autoren gezeigt wird, dass der Beitrag wirklich gelesen wurde und seine Arbeit wertschätzt wird

Auf die Qualität und Quantität von Kommentaren kommt es an

Die Qualität von Kommentaren hat oberste Priorität, denn nur Kommentare mit Content der Mehrwert für den Blogger und die Leser hat, bewirkt eine positive Resonanz. Wie in den Spielregeln schon aufgezählt, sollte bei der Auswahl der Blogs in denen man Kommentare verfassen möchte, sorgsam ausgesucht werden. Auf keinen Fall einen Blog auswählen, der im schlimmsten Fall nichts mit dem Thema der Zielwebsite zu tun hat. Ebenso muss die Qualität eines Blogs, wie viele Follower er hat, ob bereits Spam aufgetaucht ist und wie hoch der Mehrwert des Contents ist, bei der Auswahl des Blogs stimmen. Es nutzt nichts in einem Blog Kommentare zu hinterlassen der unseriös oder zugespammt ist, dass erzeug kein Vertrauen auf die eigene Website auf die verlinkt wird. Lieber ein paar weniger Kommentare veröffentlichen, dafür aber von hoher Qualität.

Nutzen Blog-Kommentare auch für SEO?

Die Frage muss eigentlich mit einem „Nein“ beantwortet werden, was aber überhaupt nicht negativ zu bewerten ist. Denn ein Backlinkaufbau sollte nicht nur für die Suchmaschinenoptimierung von Google, Yahoo, Bing und Konsorten erfolgen, sondern Ziel von einem Backlinksaufbau sollte sein, dass Besucher auch über andere Plattformen wie anderen Blogbeiträgen den Weg zur beworbenen Website finden. Dennoch sollten durch Kommentare in Blogbeiträgen erzeugt Backlinks nicht außen vorgelassen werden, denn durch die Kommentare erhält man „gute“ Backlinks, gerade wenn sie von Blogs kommen, die ein „Follow“-Attribut gesetzt haben.

Kommentare mit „Follow“ oder „No-Follow“ Attributen

Was es genau mit dem „Follow“ oder „No-Follow“ auf sich hat, habe ich in dem Blogbeitrag SEO Backlinks genauer erläutert. Da es für die Überlegung, ob es lohnenswert ist, einen Kommentar zu verfassen und damit einen Backlink von einem „Follow“ oder „No-Follow“ Blog zu erhalten, wichtig ist, gehe ich hier kurz auf die Thematik ein.

Die erste Überlegung sollte immer sein, wie hoch die Qualität eines Backlinks sein soll bzw. muss. Ein „Follow“ Backlink hat für die Crawler der Suchmaschinen immer eine wesentlich höhere Bedeutung als ein „No-Follow“ Backlink.

Ein „Follow“ Link sagt dem Crawler: 

Ich empfehle die Website/den Blog, folge dem Link unbedingt! Das ist eine wirklich gute Seite!

Ein „No-Follow“ Link sagt dem Crawler: 

Stopp, der Link ist nicht relevant und uninteressant, diesem braucht nicht gefolgt zu werden!

An diesen beiden Aussagen lässt sich schnell ablesen, warum welcher Link für SEO der mit der meisten Qualität ist und die Bewertung wichtiger ist. Aber zu einem natürlichen Backlinkaufbau und damit zum Backlinkprofil einer Website oder eines Blogs zählen die „No-Follow“ Backlinks ebenso, haben eben aber nicht so viel Gewicht wie die „Follow“ Backlinks. Google würde es nicht als glaubwürdig einstufen, hätte eine Affiliate Website oder ein Affiliate Blog nur „Follow“ Backlinks.

Spam im Blog-Kommentar

Beim Verfassen von Blog-Kommentaren gibt viele wichtige Faktoren zu beachten die letztendlich für die Qualität der Kommentare und der daraus resultierenden Backlinks verantwortlich sind. Blog-Kommentare sollten nicht ziellos und ohne Mehrwert-Content verfasst werden, schon gar nicht sollte man Blogs mit seinen Kommentaren zuspammen. Weder der Blogbetreiber noch Google werden das zuspammen von Blogs positiv bewerten, sondern eher abstrafen. Bemerkt ein Blogbetreiber das zuspammen, wird er die Kommentare löschen. Blogbetreiber haben hierfür Möglichkeiten mit Hilfe eines Plugins Spamkommentare zu erkennen und somit den Blog von Spam frei zu halten. Solche Plugins werden oft nicht nur kosten- und werbefrei, sondern auch DS-GVO konform zum Download angeboten. Google hingegen erkennt anhand seiner Algorithmen sehr gut Spam in Kommentaren und straft es durch schlechte Bewertungen der Backlinks und Rankings ab.

Fazit

Bei dem Aufbau von Backlinks mittels Kommentaren auf Blogs sollte mit Bedacht vorgegangen werden. Blog-Kommentare sind durchaus Sinnvoll um Backlinks für Affiliates aufzubauen, aber nur darauf kann sich ein Affiliate auf keinen Fall verlassen. Das generieren von Backlinks mittels Blog-Kommentaren ist nur ein kleines Bruchstück dessen, was ein natürliches Backlinkprofil ausmacht. Ein Backlink kann von vielen verschiedenen Websites oder Blos bezogen werden, es bedarf nur ein wenig Fleißarbeit.

Wer auf Blogs Kommentare postet sollte diese im Auge behalten. Denn ein Blog der heute gut und hilfreich für den Backlinkaufbau scheint, kann morgen schon ein Blog sein, der eher kontraproduktiv ist. Das kann zum Beispiel passieren, wenn der Blogbetreiber den Blog „aufgibt“, sich also nicht mehr darum kümmert. Entsprechend wird weder der Blog noch die Kommentar gepflegt, mit neuem hochwertigem Content gefüllt noch darauf geachtet, dass kein Spam in den Kommentaren gestreut wird.

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