35. Geld verdienen mit Newsletter Marketing?

von Brian Klanten

Moin,  

Newsletter Marketing kostet Geld. Bei dem kleinsten Paket von Klick Tipp zahlst du monatlich 27€. Mit nicht einmal 1€ pro Tag und umfangreichen Funktionen bietet Klick Tipp ein wirklich super Preis - Leistungsverhältnis. Dennoch sind es 27€, die sich ja auch für dich bezahlt machen müssen. 

Deshalb bekomme ich ganz häufig die Frage gestellt: Kann man mit Newsletter Marketing überhaupt Geld verdienen, sodass sich ein kostenpflichtiges E-Mail Marketing Tool lohnt?

Genau diese Frage möchte ich an dieser Stelle beantworten. 

Unter Geld verdienen mit Newsletter Marketing verstehen die meisten, dass man eine E-Mail rausschickt und die Empfänger sofort etwas kaufen können. 

Ich empfehle dir in dieser E-Mail zum Beispiel ein wirklich lesenswertes Buch. Der Link zum Buch ist ein s.g. Affiliate Link. Das heißt, dass ich eine Provision erhalte, wenn du das Buch über diesen Link kaufst. Der Produktpreis bleibt für dich gleich. 

Auf diese Weise hätte ich direkt mit diesem Newsletter Geld verdient.

Neben dem Affiliate Marketing über Newsletter, gibt es aber noch weitere Möglichkeiten Geld zu verdienen:

Geld verdienen mit dem Bewerben eigener Produkte

Onlineshops, wie zum Beispiel Zalando, verdienen mit dem Newsletter Marketing Geld, indem Sie die User mit einem Newsletter auf Produkte hinweisen, die zum Beispiel zu den zuletzt gekauften Produkten passen. Dazu wird einfach ein Newsletter vorbereitet, der verschiedene Produkte zeigt und direkt auf den eigene Shop verlinken. 

Dadurch hat ein Onlineshop die Möglichkeit Bestandskunden zu reaktivieren. Gerade wenn sie mit dem Service und den Produkten des Shops schon einmal zufrieden waren, ist die Chance recht groß, dass ein Newsletter einen neuen Kauf auslösen wird.

Werbeplätze im Newsletter verkaufen

Beim Affiliate Marketing und dem Bewerben eigener Produkte über einen Newsletter verdienst du nur Geld, wenn jemand ein Produkt kauft. 

Gerade wenn du schon eine recht umfangreiche E-Mail Liste hast, kann es sich auch lohnen kostenpflichtige „Werbeplätze“ in deinem Newsletter anzubieten. In der Regel erhältst du dabei eine einmalige Vergütung. Ein Kauf durch deine Leser ist hierbei nicht notwendig.

Das Prinzip funktioniert ähnliche wie gesponserte Beiträge auf einem Blog. Du kannst hier so vorgehen, dass du jemanden einen „Gastnewsletter“ schreiben lässt, oder in Absprache mit ihm selbst einen Newsletter verfasst, der die Leistung / das Produkt des Interessenten vorstellt. 

Wie viel Geld du mit einem solchen Newsletter verdienen kannst, hängt zum einen von der Größe und Qualität deiner E-Mail Liste ab, zum anderen aber auch von deiner Zielgruppe. 

Aber Vorsicht: Deine Leser haben deinen Newsletter abonniert, weil sie sich für dich bzw. das Thema das du behandelst interessieren. Deshalb solltest du auch bei Werbeplätzen immer darauf achten, dass die Inhalte für deine Zielgruppe interessant sind.

Blogbeiträge bewerben

Du musst nicht immer direkt in deinem Newsletter Produkte erwähnen um Geld zu verdienen. Oft reicht es auch schon aus, wenn du deine Abonnenten auf Blogbeiträge von dir aufmerksam machst, mit denen du Geld verdienst. Das können zum Beispiel Testberichte sein. 

Der Vorteil hierbei ist, dass solche Newsletter nicht wie plumpe Werbung wirken und du in einem Blogbeitrag mehr Möglichkeiten hast deinem User noch etwas über das Produkt zu berichten. Fühlen sich die User besser informiert, ist die Chance höher, dass ein Produkt gekauft wird. 


Ich persönlich empfehle dir deine Newsletterempfänger nicht als schnelle Geldquelle zu sehen. Das geht meist nach hinten los. 

Entwickle lieber ein Konzept, das deine Newsletterempfänger langsam auf Käufe vorbereitet. Binde diese mit wertvollen Informationen an dich und baue vertrauen auf. So sind sie dir nicht nur als langjährige Abonnenten, sondern auch als gute Kunden sicher. Denn wenn deine Abonnenten auf deine Meinung vertrauen, ist die Chance deutlich höher, dass bei Produktempfehlungen auch gekauft wird. 

Zum Schluss möchte ich dir vor allem eines ans Herz legen: Achte immer auf die Qualität deiner beworbenen Produkte. Lasse dich nicht vom schnellen Geld locken und versuche deinen Lesern minderwertige Produkte oder dubiose Angebote unterzujubeln. Damit verspielst du das Vertrauen und das wird dich langfristig viel mehr Geld kosten, als du mit einem schlechten Angebot verdienen kannst. 

Damit verabschiede ich mich für heute. 

Beste Grüße,
Brian