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Moving Link Strategie: In 3 Schritten zu hochwertigen Backlinks (ohne Kosten!)

In diesem Artikel lernst du...

Mit der Moving Link Strategie zu hochwertigen Backlinks
  • wie du defekte Links ausfindig machst
  • wie du aus diesen Links Backlinks generieren kannst
  • wie du Webmaster richtig anschreibst

Backlinks sind enorm wichtig.

Als Seitenbetreiber weißt du das natürlich.

Trotz vieler Updates im Google Algorithmus wird sich das auch nicht so schnell ändern.

Ein Backlink ist quasi die Empfehlung, einmal auf deiner Seite vorbeizuschauen.

Du kannst jetzt natürlich Däumchen drehen, hochwertigen Content erstellen und dann hoffen, dass jemand deine Beiträge findet und zu ihnen verlinkt.

Allerdings: das dauert lange und ist ineffektiv.

Manchmal kannst du auch gar keine Backlinks generieren, obwohl du Top-Content produziert hast.

Du solltest also den Aufbau von Backlinks selbst in Angriff nehmen.

Dafür findest du unzählige Strategien im Netz, manche mehr, manche weniger effektiv. Und viele kosten sehr viel Zeit – oder auch Geld.

Deswegen möchte ich dir heute eine Strategie vorstellen, mit der du kostenlos und ohne großen Zeitaufwand Backlinks aufbauen kannst – und das auch noch von hochwertigen Seiten.

Diese Strategie macht sich die Schnelllebigkeit des Internets zu Nutze.

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Screenshot: Spaceninja

Du kennst das sicher:
Du bist auf der Suche nach einer Info und findest einen passenden Link auf einer Seite oder einem Blog. Du klickst darauf – und kommst nur zu einer Seite, die darauf hinweist, dass dieser Content nicht mehr verfügbar ist.

Der Link ist also nicht mehr aktuell.

Du kannst dich jetzt darüber ärgern und die Seite schließen. Oder aber hier eine Möglichkeit sehen, um einen Backlink abzustauben.

Ein Großteil des Internets funktioniert über Links. Versuche dich einmal daran zu erinnern, wie oft du heute schon auf einen Link geklickt hast.

Ohne Links wäre es viel komplizierter, im Internet zu navigieren. Viele Infos würdest du auch gar nicht finden können.

Trotzdem sind Links sehr anfällig. Es gibt nämlich viele Gründe, warum sie nach einiger Zeit nicht mehr funktionieren.

Vielleicht wurde die Seite, auf die sie zeigen, gelöscht.

Vielleicht finden sich die passenden Informationen gar nicht mehr auf der Seite.

Oder aber die Seite wird nicht mehr aktualisiert und die Infos sind dadurch nicht mehr auf dem neuesten Stand.


Backlinks aufbauen - So profitierst du von alten Links


Das Internet ist voll von Links, die nicht mehr aktuell sind.

Ganz bestimmt gibt es auch in deiner Nische unzählige davon.

Und genau das machst du dir jetzt zunutze, um Backlinks für deine Seite zu bekommen.

Diese Strategie besteht aus drei Schritten:

  1. Finde veraltete Seiten im Netz
  2. Finde Links, die auf diese Seiten zeigen
  3. Kontaktiere den Seitenbetreiber

Dieses grundlegende Vorgehen ist also schnell erklärt.

Vielleicht fragst du dich jetzt aber, wie genau du veraltete Seiten und die Links dazu finden sollst?

Dafür schauen wir uns jetzt die einzelnen Schritte im Detail an.


Schritt 1: Finde veraltete Seiten im Netz


Alles beginnt damit, dass du Beiträge und Internetseiten findest, die nicht mehr auf dem neuesten Stand sind, zum Beispiel, weil sie nicht mehr aktualisiert werden oder der darauf früher beworbene Service nicht mehr angeboten wird.

Vielleicht ist die Seite auch auf eine neue Domain umgezogen und der Link verweist noch auf die alte Adresse.

Um diese Seiten zu finden, hast du eine Vielzahl von Möglichkeiten:

  • Suche geparkte Domains
  • Suche bei Google nach umbenannten oder nicht mehr existierenden Unternehmen
  • Suche bei Google nach umbenannten oder nicht mehr existierenden Seiten oder Marken


Suche geparkte Domains


Geparkte Domains sind zwar registriert, auf ihnen ist aber aktuell kein Inhalt zu finden.

Der Grund dafür kann zum Beispiel sein, dass einmal Inhalt auf der Seite war, dieser aber jetzt entfernt worden ist.

Daher kann es durchaus Links geben, die noch auf diese Domain verweisen.

Um solche geparkten Domains finden zu können, kannst du nach bestimmten Schlagwörtern und Phrasen suchen, die auf solchen Seiten verwendet werden.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • "Diese Domain steht zum Verkauf"
  • "Wir sind umgezogen"
  • "Diese Domain kann Ihnen gehören!

Außerdem haben auch die einzelnen Anbieter von Webspace oder Domains spezielle Seiten, die angezeigt werden, wenn der Nutzer keine anderen Einstellungen vornimmt.

Auch hier sind also immer die gleichen Wortgruppen zu finden. Nach diesen kannst du in Kombination mit Schlagwörtern aus deiner Nische suchen.


Suche in Google nach umbenannten oder nicht mehr existierenden Unternehmen


Wenn in deiner Nische auch Unternehmen unterwegs sind, kannst du hier einfach nach Anbietern suchen, die ihren Service nicht mehr anbieten oder sich aber umbenannt haben.

Auch dafür suchst du einfach nach passenden Wortgruppen, zum Beispiel:

  • "Seit dem [Datum] haben wir geschlossen"
  • "Unser neuer Name...:"
  • "Sie finden uns jetzt unter..."

All diese Wortgruppen sind Hinweise auf veraltete Links.


Suche in Google nach umbenannten oder nicht mehr existierenden Seiten oder Marken


Dieses Vorgehen ähnelt sehr stark dem vorherigen Tipp.

Auch hier nutzt du Google, um veraltetet Links aufspüren zu können.

Du suchst dafür nach Wortgruppen wie zum Beispiel:

  • "Diese Seite existiert nicht mehr"
  • "Diese Seite wird nicht mehr aktualisiert"
  • "Diesen Service können wir leider nicht mehr anbieten"

Diese Wörter suchst du immer in Kombination mit Keywords aus deiner Nische. Dann kommst du schnell auf interessante Seiten


Schritt 2: Finde Links, die auf diese Seite zeigen


Nachdem du jetzt veraltete Seiten und Informationen im Netz gefunden hast, wird es Zeit, die alten Links zu finden, die auf diese Seite zeigen.

Dafür gibt es unzählige Tools, die du nutzen kannst.

Bei allen Tools gibst du einfach die URL der Seite, die nicht mehr auf dem neuesten Stand ist, ein und bekommst dann alle Links angezeigt, die auf diese Seite zeigen.

Dadurch hast du jetzt eine Liste von allen Seiten, die du kontaktieren kannst, um sie auf den veralteten Link anzupassen.

Tools, die du dafür nutzen kannst, sind zum Beispiel ahrefs.com oder Majestic SEO.

Es gibt aber auch noch viele andere Programme, die diesen Zweck erfüllen.

Mit dieser Liste an Kontakten kannst du dich jetzt daran machen, die einzelnen Seiten zu kontaktieren.


Schritt 3: Kontaktiere den Seitenbetreiber


Im letzten Schritt dieser „Moving Link“-Strategie geht es darum, die Besitzer der Seiten zu kontaktieren, auf denen du die veralteten Links gefunden hast.

Dein Ziel ist es natürlich immer noch, Backlinks aufzubauen.

Allerdings wirst du damit nur sehr wenig Erfolg haben, wenn du anderen Admins und Bloggern einfach eine Mail schickst, in der du um einen Link bittest.

Dieses „Betteln“ um Links ist sehr verbreitet.

Du kennst es vielleicht schon von deiner eigenen Seite und weißt daher, wie nervig es ist.

Auch bist du damit nicht wirklich erfolgreich.

Warum?

Weil du keinen Mehrwert bietest!

Es sollte bei jedem deiner Kontakte das Ziel sein, für die andere Seite Mehrwert zu schaffen.

Denn dann möchte man gerne mit dir zusammenarbeiten.

Und du bekommst auch viel einfacher genau das, was du möchtest.

Genau dieses Vorgehen wählst du bei der „Moving Link“-Strategie.

Du kontaktierst also den anderen Seitenbetreiber und weist ihn auf den kaputten Link hin.

Dafür reicht eine einfache aber nett formulierte Mail.

Jetzt hast du also für deinen Kontakt Mehrwert geliefert.

Er kann jetzt den alten Link löschen oder ersetzen.

Und jetzt kommt dein Backlink ins Spiel: In der gleichen Mail erwähnst du, dass du zum gleichen Thema ebenfalls gerade einen Beitrag geschrieben hast.

Dieser würde sehr gut auf die Seite passen und kann vielleicht sogar den alten Link ersetzen.

Da du ja gerade etwas Gutes für die andere Seite getan hast, ist es jetzt viel einfacher, um deinen eigenen Backlink zu bitten.

Und viele Seitenbetreiber möchten dir jetzt auch etwas für deine Hilfe zurückgeben.

Wenn dein Link dann auch noch herausragenden Mehrwert für die Leser bietet, ist es für die andere Seite schon sehr schwer, deinen Link nicht zu setzen.


Die Grundlage für den Backlink-Aufbau: Erschaffe Content mit viel Mehrwert!


Du siehst also, dass man auch mit relativ wenig Aufwand an qualitativ sehr hochwertige Links kommen kann.

Und dafür musst du auch kein Geld in die Hand nehmen.

Eine Sache ist besonders wichtig, damit diese Strategie funktioniert: Du musst Content mit sehr viel Mehrwert produzieren.

Warum?

Weil nur solcher Inhalt von Seiten mit einer hohen Qualität auch verlinkt wird!

Es nützt nichts, wenn du einen anderen Seitenbetreiber lediglich darauf hinweist, dass ein Link auf seiner Homepage veraltet ist.

Wenn dein Beitrag, den du verlinkt haben möchtest, keine hohe Qualität hat, wird man deiner Bitte nach einem Backlink nicht nachkommen.

Deswegen beginnt auch diese Strategie im Grunde damit, dass du Mehrwert für deine Leser produzierst.

Dieser Mehrwert wird dann auch auf anderen Seiten gut ankommen.


Backlinks aufbauen: Nutze die vielen veralteten Links für deinen Backlinkaufbau!


Das Internet ist voll mit alten Links.

Das kennst du sicher, wenn du selbst im Netz unterwegs bist. Und das ist für dich als Leser natürlich ärgerlich.

Durch die „Moving Link“-Strategie machst du das Netz also auch für die User zu einem besseren Ort.

Probiere also demnächst einfach mal aus, ob du alte Links in deiner Nische finden kannst.

So kannst du sicher den ein oder anderen qualitativ hochwertigen Backlink für deine Seite abstauben!


Wertung: 3.9 von 5 Sternen | 27 Bewertungen

   

 


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