Google Ads (AdWords)

Google Ads, die bis vor 2 Jahren noch Google AdWords hießen, ist ein von dem amerikanischen Unternehmen Google, der größten Suchmaschine Weltweit, eingesetztes Werbeprogramm.

Die Google Ads Anzeigen werden nicht nur bei google.de sondern auch bei den anderen größeren Suchmaschinen wie web.de, gmx.de oder t-online.de angezeigt, denn auf diesen Websites ist google.de als Suchmaschine hinterlegt.

Zielgerichtete und genau auf den User abgestimmte Werbung werden von Google mit Hilfe von Algorithmen bei den Suchergebnissen angezeigt. Anzeigen werden nach der Suchintention der User ausgespielt und der Werbetreibende kann sicher sein, dass nur wirklich interessierte User auf der Landing-Page ankommen.

Das wichtigste bei Google Ads sind die Keywords mit deren Hilfe der Werbetreibende genau festlegen kann, welche Anzeigen dem Suchenden angezeigt werden.

Ziel der Werbung ist es auf der eigenen Seite mehr Traffic, mehr Verkauf und dadurch mehr Umsatz zu generieren.

Die weitverbreitetste Anzeigenart ist die Textanzeige die wie folgt zusammengesetzt ist:

  • 3 Anzeigentitel mit je 30 Zeichen
  • 2 Textzeilen mit je 90 Zeichen
  • Link zur Zielseite
  • Erweiterungen (bis zu 10 Stück)
    (z. B. Gratisversand, 24-Stunden Lieferung usw.)
  • App-Erweiterung
    Verlinkung auf die App oder Tablet App
  •  Sitelink-Erweiterung
    (Weiterleitung auf bestimmte Seiten des Werbetreibenden wie z. B. Öffnungszeiten)

Zusätzlich können die Anzeigen durch Produktinformationen und Preisangaben ergänzt werden. Auch das Einbinden einer Rufnummer ist möglich. Google Ads stuft Anzeigen die erweitert werden als relevanter ein als Anzeigen die nur den Anzeigentitel und die Textzeilen beinhaltet.

Werbetreibende (Websitebetreiber, Blogbetreiber oder Onlineshopbetreiber) schalten die Google Ads (Werbeanzeigen) und verweisen mit den geschalteten Anzeigen (Kampagnen) auf ihre Websites, der Landing-Page. Im Gegensatz zu Print, TV oder Radiowerbung wird nur für jeden Klick bezahlt. Wenn ein User auf die Werbung klickt und damit auf der Zielseite, der Landing-Page landet, ist ein Entgelt an Google zu entrichten. Die Bezeichnung für diese Bezahlung ist CPC Cost per Click oder Kosten per Klick.

Welche Anzeigen wann und in welcher Reihenfolge ausgespielt werden, wird bei Google Ads für jede Suchanfrage mit einer Anzeigenauktion ermittelt. In diesen Auktionen werden für jede Suchanfrage die Anzeigen, die geschaltet werden sollen und deren Rang ermittelt. Weiter legt Google.de fest, ob überhaupt Anzeigen beim Suchenden angezeigt werden. Um an der Auktion teil zu nehmen, muss der Werbende auf ein Keyword ein Gebot abgeben, dazu erstellt er einen Anzeigentext oder einen Werbebanner.

Die Preise für den einzelnen Klick variieren sehr und fangen bei 0,10 Euro pro Klick an und können bis zu 10,00 Euro betragen, meistens pendeln sie sich aber zwischen 0,40 Euro und 2,00 Euro ein.

Durch das hinterlegen von Schlüsselworten (Keywords) werden die Anzeigen so ausgespielt, dass sie den Usern angezeigt werden, die diese Keywords bei Google als Suchbegriff eingeben. Ebenso kann hinterlegt werden, bei welchen Keywords keine Werbung angezeigt werden soll. Durch diese Individualität kann der Werbetreibende seine Zielgruppe sehr genau definieren und zahlt zum Schluss nicht für Werbung die an die falsche Zielgruppe ausgespielt wird.

Google Ads unterscheidet hierbei 4 Keyword Optionen:

Genau passend (Exact Match)

Ausgeliefert werden Anzeigen, wenn in der Suchanfrage das Keyword genau passt, dabei werden Schreibfehler, Formen von Singular oder Plural und Synonyme von Google berücksichtigt.

Im Google Ads Konto wird durch Anführungszeichen Keyword diese Option gewählt

Passende Wortgruppe (Phrase Match)

Ausgeliefert werden Anzeigen, wenn Keywords und ähnliche Varianten und der Wortgruppe zugehörend in der Suchanfrage enthalten sind.

Im Google Ads Konto wird durch Anführungszeichen Keyword diese Option gewählt

Weitgehend passend (Broad Match)

Ausgeliefert werden Anzeigen, wenn relevante Varianten, hierzu zählen auch Plural, Singular, Schreibfehler, Wortstamm, der Keywords in der Suchanfrage enthalten sind.

Im Google Ads Konto ist diese Option Standardmäßig ausgewählt und hat keine besonderen Kennzeichen

Modifizierter für weitgehend passende Keywords (Modified Broad Match)

Ausgeliefert werden Anzeigen, die die Voraussetzungen von „Weitgehend Passend“ besitzen und das mit einem + versehende Keyword enthalten.

Im Google Ads Konto wird das setzen eines + vor das „Keyword“ diese Option gewählt.

Auszuschließende Keywords (Negative Keywords)

Anzeigen werden nicht ausgeliefert, wenn sie bestimmte Keywords enthalten.

Im Google Ads Konto wird setzen eines - vor das „Keyword“ diese Option gewählt.

Neben den verschiedenen Möglichkeiten die Keywords zu filtern, ist es auch möglich, die Google Ads Kampagnen danach zu filtern, wann und wo sie ausgeliefert werden sollen. Dafür können unter anderem folgende Kriterien zu Grunde gelegt werden:

  • Geografische Standorte
  • Sprachen
  • Endgeräte (Desktop, Smartphone, Tablet)
  • Tageszeit
  • Altersgruppe
  • Berufe
  • Interessen (Hobby)
  • Das Erstellen einer Kampagne ist kinderleicht, ein paar Keywords zusammenstellen, einen Anzeigentext passend zum Produkt schreiben und schon – könnte – es los gehen. Einige Strategien sollten die Werbetreibenden jedoch unbedingt berücksichtigen, sonst ist der einzige der, an den Werbeanzeigen verdient Google Ads. Angefangen mit der Überlegung, ob das Produkt überhaupt für eine Google Ads Kampagne geeignet ist. Dann sollten die Ziele der Kampagne festgelegt werden. Diese könnten unter anderem der Produktverkauf, Anmeldung zu einem Newsletter oder Erhöhung der Bekanntheit und Reichweite sein.

    Um die Ergebnisse von Google Ads besser auszuwerten, ist es empfehlenswert Google Ads Conversion-Tracking oder noch besser Google Analytics einzurichten. Mit Google Analytics kann das Verhalten der Besucher auf einer Website genau analysiert und ausgewertet werden. Damit lässt sich die Kampagne besser gestalten und planen.

    Auch im Internet ist die Konkurrenz groß und es kommt immer wieder zu so einem genanntem Klickbetrug. Dabei klicken Wettbewerbsfirmen auf die Werbung um Kosten (CPC) zu erzeugen, denn gezahlt wird bei Google Ads immer per Klick auf die Werbung. Um das zu unterbinden hat Google verschiedene Filter- und Monitoringtechnologien im Einsatz. Ebenso kümmert sich ein Team von Mitarbeitern um diese Problematik. Bei Verdacht von Click Fraud (Klick Betrug) sollte man umgehen Google informieren.

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