Passives Einkommen durch Aktien

zuletzt aktualisiert am 17. Mai 2022

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Mit Aktien ein passives Einkommen erzielen

Die große Mehrheit der Menschen kommt nicht umhin, über einen Zeitraum von 45 Jahren jeden Werktag aufzustehen, um für den Broterwerb zu sorgen. Da kommt es nicht von ungefähr, dass sich im Laufe der Zeit der Wunsch entwickelt, ein Einkommen außerhalb der täglichen Beschäftigung zu generieren. Mit Aktien passives Einkommen aufbauen ist eine sehr beliebte, wenn nicht ganz risikolose, Möglichkeit.

Mit der fortschreitenden Digitalisierung und dem damit verbundenen erleichterten Zugang zum Börsenhandel lässt sich der Wunsch nach einem finanziellen Zubrot verwirklichen. Mit einem Mindestmaß an Kapital, Anstrengung und Zeit sichert sich jeder, der dazu bereit ist, ein regelmäßiges passives Einkommen. Aktien für passives Einkommen können zum Aufbau der finanziellen Unabhängigkeit beitragen.

Was versteht man unter passivem Einkommen?

Für den Begriff passives Einkommen existiert keine allgemeingültige Definition. Er beschreibt regelmäßige Einkünfte, für die nur sehr wenig Zeit- und Arbeitsaufwand notwendig sind. Passives Einkommen durch Aktien ist eine der Methoden dafür.

Der Antrieb für das Bemühen um ein passives Einkommen ist der Wunsch nach finanzieller Unabhängigkeit. Dazu können einige Wege führen, als erfolgversprechend wird eine Investition in Wertpapiere und Aktien angesehen.

Warum passives Einkommen durch Aktien?

Nicht ohne Grund wählen viele Menschen für ihr passives Einkommen Aktien aus. Denn ein passives Einkommen mit Aktien im Börsenumfeld ist vornehmlich mit positiven Auswirkungen verbunden. Dabei kommen folgende Vorstellungen zum Tragen, damit von finanzieller Unabhängigkeit gesprochen werden kann:

  • Mehrere Einkommensquellen schützen vor dem totalen Einkommensausfall bei Arbeitslosigkeit.
  • Finanzielle Sicherheit, die zu einer positiveren Lebenseinstellung führt.
  • Mehr Freizeit, da zum Aktienhandel wenig Zeitaufwand notwendig ist.
  • Bei Reinvestition der Dividenden und Ausschüttungen kann ein stetiger Vermögensaufbau betrieben werden, der zu einer verbesserten Altersversorgung führt.


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Vor- und Nachteile eines passiven Einkommens mit Aktien

Hat man für sein passives Einkommen Aktien ausgewählt, hat diese Entscheidung einige Vor- und Nachteile. Mit Aktien passives Einkommen generieren ist nicht jedermann Sache. Dennoch sind Aktien für ein passives Einkommen keine schlecht Sache.

Ein Investment in Wertpapiere, also ein passives Einkommen mit Aktien aufbauen, kann auf verschiedene Arten erfolgen. Wer ein stetiges, passives Einkommen erzielen möchte, hat folgende positiven Aspekte vor Augen:

Vorteile

  • Dividende: Börsennotierte Unternehmen zahlen in der Regel einmal im Jahr eine Dividende an ihre Aktionäre aus. Derzeit erfolgt in Deutschland die Überweisung am dritten Werktag nach der jährlichen Hauptversammlung.
  • Hohe Kursgewinne möglich: Wer sein Kapital gezielt anlegt, kann immer wieder mit Gewinnen rechnen, die über ein herkömmliches Einkommen hinausgehen. Allerdings werden diese nur bei einem Verkauf realisiert.
  • Inflationsschutz: Aktien eignen sich dazu, die Auswirkungen der Inflation zu begrenzen. Dabei sind solche Unternehmen im Vorteil, die gestiegene Preise über ihre Produkte an die Kunden weitergeben können.
  • Flexible Handelszeiten: Früher beschränkte sich der Wertpapierhandel auf das Börsenparkett. In digitalen Zeiten kann per Internet rund um die Uhr gekauft und verkauft werden. Profitrader, die in Echtzeit handeln, nutzen dabei auch den
    außerbörslichen Handel.
  • Große Auswahl: Das Angebot an börsennotierten Unternehmen weltweit geht in die Zigtausende. So kann sich jeder Sparer genau die Titel aussuchen, die zu den eigenen Zielen passen.
  • Liquidität: Vor allem die Aktien großer, bekannter Unternehmen sind in der Regel sehr liquide. Das bedeutet, dass sie schnell und unkompliziert verkauft werden können.

Wer für sein passives Einkommen Aktien als sinnvolles Investment sieht, um sich ein passives Einkommen zu sichern, sollte sich auch über die Nachteile im Klaren sein:

Nachteile

  • Verlustrisiko: Der Handel mit Wertpapieren ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Es gilt, dass bei hohen Gewinnchancen auch die Gefahr eines Verlustes steigt. Dabei hat der Aktionär keinen Anspruch auf die Erstattung seiner Einlage.
  • Kursschwankungen: Aktienkurse schwanken einmal mehr, einmal weniger um einen Mittelwert, der sich zudem immer neu definiert. Dieser Prozess wird als Volatilität bezeichnet. Der Aktienkurs kann bei einer pessimistischen Marktstimmung innerhalb eines kurzen Zeitraums mehrere Prozentpunkte abstürzen. In den meisten Fällen erholt sich der Kurs aber schnell wieder. Diese Erscheinung kann das Nervenkostüm des Anlegers durchaus strapazieren.

Wertpapiere für ein passives Einkommen

Die geläufigste Form, um mit Aktien ein zusätzliches Einkommen zu erzielen, ist die Dividende. Dabei schütten die Unternehmen einen Teil der Gewinne an die Aktionäre aus. Die Dividende ist somit eine Erfolgsbeteiligung. Sie kann mit den jährlichen Zinsen eines Sparbuches verglichen werden. Eine Dividende wird mit den folgenden zwei Anlageformen erzielt:

Dividendenaktien

Um eine Dividende zu erhalten, muss nur der Kauf der Wertpapiere realisiert werden. Die Ausschüttung der Dividende wird automatisch vom beauftragten Broker oder der Hausbank vorgenommen. Der Aktionär selbst tritt nicht in Aktion.

Die Höhe der Dividende liegt unter der Obhut der Unternehmensleitung. Sie wird Jahr für Jahr neu festgelegt. Einzelne Unternehmen zeichnen sich durch besonders hohe Dividenden aus oder gelten als zuverlässige Dividendenzahler. 2021 war es im DAX (Deutscher Aktienindex) die Munich Re, welche mit 9,80 Euro die höchste Dividende an ihre Aktionäre weitergab. Dieser Wert entspricht einer Rendite von 4 %.

Dividenden-ETFs

Die Investition in Einzelaktien ist mit einem gewissen Risiko verbunden. Dieses wird mit ETFs (Exchange Traded Fonds) minimiert. Ein ETF bildet einen Marktindex ab. In diesem werden Aktien verschiedener Unternehmen gebündelt. ETFs eignen sich hervorragend zur Streuung und zur Risikominimierung.

Im Hinblick auf ein passives Zusatzeinkommen bieten sich daher Dividenden-ETFs an. Darin sammeln sich Unternehmen, die sich durch eine hohe Dividendenzahlung auszeichnen. Die Ausschüttungen an die Aktionäre werden entweder quartalsweise oder jährlich vorgenommen.

Der beste Zeitpunkt zum Aktienkauf

Die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt zum Einstieg stellen sich alle Aktionäre. Dabei lautet die etwas desillusionierende Antwort, dass der perfekte Ein- und auch Ausstieg nicht vorhersehbar ist. Dazu bedarf es immer etwas Glück.

“Wer auf den besten Moment wartet, der hat ihn schon verpasst”, so lautet eine geläufige Börsenregel. Allerdings gibt es Möglichkeiten, den richtigen Zeitpunkt durch diverse Analyseinstrumente einzugrenzen:

Wirtschaftsindikatoren

Eine Betrachtung von Wirtschaftsindikatoren kann Rückschlüsse auf die künftige Kursentwicklung einer Aktie geben. Dazu gehören aktuelle Berichte über die wirtschaftliche Lage eines Landes oder eines Wirtschaftsraumes, die sich üblicherweise im BIP
(Bruttoinlandsprodukt) ausdrücken.

Eine weitere Kennzahl stellt die Entwicklung der Leitzinsen dar, die von der Federal Reserve (Fed) und von der Europäischen Zentralbank (EZB) turnusmäßig festgelegt werden. Zusätzliche wichtige Indikatoren sind der Ölpreis und die Inflationsrate.

Fundamentalanalyse

Hier handelt es sich um eine grundlegende Form der Unternehmensanalyse. Es wird angenommen, dass es zur Generierung eines passiven Einkommens mit Aktien eines langfristigen Investitionshorizonts bedarf. In die Fundamentalanalyse fließen sowohl das historische als auch das gegenwärtige Szenario ein, um Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Aktienwertes zu ziehen.

Daher ist es empfehlenswert, die Kennzahlen des betreffenden Unternehmens zu untersuchen – u. a. Bilanzzahlen, Gewinnmargen, Auftragseingänge oder das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV).

Nützliche Tipps für ein passives Einkommen mit Aktien

Ein online generiertes passives Einkommen fällt nicht vom Himmel. Um ein passives Einkommen mit Aktien aufbauen zu können, muss als erster Schritt ein Aktiendepot eröffnet werden. Heutzutage ist das bei der Hausbank kein Problem. Möchte man passives Einkommen mit Aktien aufbauen, wird man von erfahrenen Bankern seiner Hausbank gerne unterstützt.

Auch sogenannte Online-Broker bieten ein solches an. Über das Depotkonto werden alle Geschäfte mit Wertpapieren abgewickelt. Es lohnt sich, die Kosten wie Ordergebühren und für Depotführung genau zu vergleichen. Des Weiteren ist sich mit folgenden Aspekten vertraut zu machen:

Diversifikation

Niemand legt alle Eier in einen Korb! Daher ist es empfehlenswert, nicht das gesamte Kapital auf eine Aktie zu setzen, sondern auf Risikostreuung zu bauen.

Anfänger setzen gerne auf ihre “Lieblingsaktie”. Das ist der größten Börsenfehler überhaupt! Wenn sich die wirtschaftliche Lage plötzlich durch äußere Einflüsse zum Negativen wendet und das Papier betroffen ist, führt das in der Regel zu hohen Verlusten. Es empfiehlt sich, das zur Verfügung stehende Kapital auf mehrere Branchen, Indizes und Regionen zu verteilen.

Je nachdem, mit welchen Anlagesummen gehandhabt wird, kann es sich lohnen, eine Vermögensverwaltung in Anspruch zu nehmen.

Fachwissen aneignen

Niemand sollte das Thema Aktienhandel völlig unbeleckt angehen! Bevor der erste Euro investiert wird, muss sich zwingend ein Basiswissen über die Abläufe angeeignet werden.

Dies kann sowohl über einschlägige Fachliteratur geschehen als auch über Webinare und Tutorials im Internet. Sehr zu empfehlen sind Demokonten der Broker, an denen der Börsenhandel geübt werden kann, ohne Echtgeld zu riskieren.

Lockangebote meiden

Finger weg von lauthals angepriesenen Sonderangeboten! Diese meist intransparenten Sensationsofferten sind in der Regel mit einem hohen Risiko verbunden und werden mit extremem Werbeaufwand vermarktet.

Für ein verlässliches, regelmäßiges Zusatzeinkommen eignen sich vielmehr fundierte Entscheidungen, die sich nach einer Strategie ausrichten und vom Anleger nach reiflicher Überlegung getroffen werden.

Langfristig denken

Man sollte Aktien mit einem langfristigen Anlagehorizont kaufen – ein passives Einkommen mit Aktien soll über einen möglichst langen Zeitraum erzielt werden. Es dient dazu, die Lebensqualität in finanzieller Hinsicht bis zur Rente und während des Ruhestandes zu verbessern. Wer Erben hat, kann das Aktienpaket an die nächste Generation weitergeben. Experten empfehlen, das Portfolio mit steigendem Alter Schritt für Schritt umzuschichten. Dabei sollten Aktien verkauft und die Erlöse in Anlageformen investiert werden, die weniger Schwankungen unterliegen.

Orientierung an Börsenlegenden und -weisheiten

Gewinne laufen lassen – Verluste begrenzen! Investoren sind nicht mit Tradern zu verwechseln. Während letztere auf den schnellen Euro aus sind und Ihre Positionen nach kleinen Kurssprüngen schon auflösen, investieren Profis wie George Soros oder Warren
Buffet in aussichtsreiche und unterbewertete Unternehmen, um langfristig an deren Erfolg zu partizipieren.

Grundsätzlich geht es darum, sich vor dem Kauf eines Wertpapiers ein Verkaufslimit zu setzen. Wird dieses unterschritten, sollte das Papier abgestoßen werden, um die Verluste zu begrenzen.

Börsenhandel als Nebenberuf

Das aktive Einkommen sollte man nicht vernachlässigen – der Versuch, mit einem passiven Einkommen die eigene finanzielle Situation zu verbessern, ist ein längerfristiges Unternehmen, das sich über Monate und Jahre hinziehen kann.

Deshalb sollte nicht gleich nach dem ersten Erfolg an der Börse der Job gekündigt werden. Die Generierung eines passiven Einkommens bleibt nur dann sinnvoll, wenn die Ausgaben für den täglichen Bedarf durch ein aktives Einkommen abgesichert sind.

Kein finanzielles Risiko eingehen

Nur entbehrliches Kapital investieren! Einer der größten Fehler, der Anfängern im Börsengeschäft unterläuft, ist der Einsatz von Kapital, welches in absehbarer Zeit gebraucht wird.
Die Aktienkurse unterliegen Schwankungen. Wenn die eigene Liquidität in dem Moment fehlt, wenn wichtige Ausgaben notwendig sind und der Aktienkurs schlecht steht, müssen Wertpapiere unter Preis abgestoßen werden.

Eigene Ziele formulieren

Abschließend ist anzumerken, dass der Schritt aufs virtuelle Börsenparkett immer mit einem Risiko verbunden ist. Wem kein Kapital in rauen Mengen zur Verfügung steht, der kann mit monatlichen Tranchen von 20 bis 100 Euro beginnen und diese Ziele dann ausbauen.

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Das sagen Kunden & Leser der Online Marketing Site

Thomas Dahlmann

"Unglaublich gute Seite mit vielen wertvollen Einblicken in das Thema Online-Marketing und Online Geld verdienen. Schön zu sehen das jemand sich noch die Zeit nimmt, wirklich hochwertige Inhalte mit Mehwert zu erstellen."

Klaus Jürgen Zirkelbach

Meiner Meinung nach, bist Du einer der (ganz) wenigen, die "es" verstanden haben ! Dein Fachwissen ist enorm, Dein Marketing UNAUFDRINGLICH, SMART und SEHR SYMPATHISCH. Du bist unglaublich hilfsbereit und immer nett. Dein BLOG ist der Hammer und sollte nach meiner Meinung Standard-Lektüre für JEDEN Beginner/Einsteiger, aber auch für so manchen "Fortgeschrittenen" sein. Ich selbst bin schon viele Jahre im Online Marketing tätig und habe einiges an Kursen, Blogs, You Tube Kanälen etc. durch um mir hier eine Meinung "erlauben" zu dürfen. Du machst Dein "Ding" hervorragend. Mehr Marketer wie Dich und unsere (tolle u. einfach nur geile Branche) hätte eine deutlich bessere Reputation. Just my 5 Cent und auf den Erfolg, Klaus Jürgen Zirkelbach

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