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Die wichtigsten Expertentipps fürs Online Marketing (SEA) – Teil 2


In diesem Artikel lernst du...

  • wie du deine Erfolge richtig überwachst
  • wie du Optimierungen richtig durchführst und dokumentierst

Im zweiten Teil liegt der Fokus auf der laufenden Erfolgskontrolle. Das richtige Management von Konto und Kampagnen stehen hier an erster Stelle. Darauf bauen alle Optimierungsprozesse auf. Prinzipiell greifen diese beiden Bereiche ineinander über.

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Etappe 3: Regelmäßiges Management zur Qualitätssicherung


Die kontinuierliche Kontrolle, Auswertung und Anpassung von deinen Kampagnen kostet zunächst Zeit, aber es zahlt sich langfristig aus.

Denn eine strukturierte Kontoführung und regelmäßige Performance- und Gebotskontrollen bilden eine effiziente Entscheidungsgrundlage, für laufende und zukünftige Kampagnen.

Obendrein erleichtert es dir die Verwaltung des Werbebudgets.


Kontoführung mit Struktur

Bringe Struktur in dein Konto. Ordne deine Kampagnen nach Themen und fasse die Keywords auch in thematischen Gruppen zusammen (Allgemeine Begriffe, spezifische Begriffe oder Merkmale, Marken, Produkte, saisonale Angebote etc.).

Die Zuordnung von Kampagnen kann sich auch nach den Kategorien auf der Website richten oder andere Klassifizierungen, wie zeitliche oder regionale Aspekte.


Ziele, Zahlen und Tracking


Deine gesetzten Ziele müssen sich anhand von Kennzahlen messen lassen. Gezieltes Tracking von Klicks, Conversions, Traffic etc. (z.B. mit Google Analytics, Google AdWords Conversion Tracking) ermöglichen es dir, die Leistung der Keywords im Verhältnis zum Ziel zu beurteilen.


Berichtsfunktion bei Google AdWords für die Auswertung und Planung


Bewahre den Überblick über bestimmte Leistungsdaten.

Nutze dafür die Berichtsfunktion bei Google AdWords, um Berichte zu erstellen, herunterzuladen und zu speichern.

Targeting für die Zielgruppenausrichtung


Mit Targeting erleichterst du dir die konsequente Ausrichtung der Kampagnen auf relevante Zielgruppen.

Steuere unter anderem die Uhrzeit, die Ausrichtung der Region oder ausgewählte Werbenetzwerke mittels Targeting-Tools bzw. durch entsprechende Einstellungen.

Beachte ebenfalls die Gebotsoptionen in diesem Zusammenhang, um deine Gebote bedarfsgerecht anzupassen.


Tests für die Leistungskontrolle von Anzeigen

Ausgezeichnete Anzeigen gelingen selten auf Anhieb.

Deshalb empfiehlt es sich, mehrere Varianten zu entwerfen und einem A/B Test zu unterziehen, um die beste Variante zu ermitteln, auch durch die Auswertung der Klickraten etc.

Die vierte Etappe: Die beständige Optimierung im Blick behalten

Alle Optimierungsprozesse sind als Kreislauf zu betrachten, sie wollen also ständig gepflegt werden.

Regelmäßiges Management (Etappe 3) bildet bereits die solide Basis.

Hinzu kommen noch weitere Betätigungsfelder für eine umfassende Optimierung.

Optimierungsprozesse sind komplex und verändern sich mit den wachsenden und sich stetig wandelnden Anforderungen.

Beispielhaft können hier nur einige Kernbereiche gestreift werden, zumal die Optimierung sich nach individuellen Vorgaben und Voraussetzungen richten muss.

Kohärente Kommunikation verstärkt die Argumentationskette


Verstehe den Weg des Kunden als fortlaufende Kommunikation, von der Anzeige bis zur Landingpage.

Baue deine Texte nach diesem Prinzip auf. Sorge für einen schlüssigen Aufbau und eine logische Reihenfolge. Nutze Keywords als Verbindungspunkte.

Achte darauf, deine Botschaften eindeutig und durchgängig zu kommunizieren. Wenn du in der Anzeige einen Anreiz schaffst, etwa Versprechungen abgibst, Vorzugsangebote anbietest oder bestimmte Vorteile nennst, dann führe den Kunden auch direkt dorthin, wo er mehr erfährt.

Auf der Landing Page (passende Zielseite zum Thema) versorge deine Kunden unverzüglich mit weiteren Details. Locke Interessenten nur mit authentischen Aussagen und Angeboten.

Keyword Optionen

Entscheidend ist nicht nur die treffende Auswahl der Keywords, sondern auch die Keyword Optionen bei Google zu berücksichtigen und zweckmäßig anzuwenden.

Google bietet dafür vier Keyword Optionen (Match Types) an:

  • Exakt (Exact),
  • Wortgruppe (Phrase),
  • Weitgehend modifiziert (Broad Modifier)
  • und Weitgehend (Broad).

Außerdem können Keywords ausgeschlossen werden. Beziehe alle Optionen in deine Überlegungen ein und setze diese gezielt ein, indem du zum Beispiel auf exakte Keywords setzt und den Nutzer über die Anzeige direkt zum Angebot führst.

Auf der anderen Seite ist nicht jede Suche des Users genau eingegrenzt, so dass Broad Matches auch ihre Berechtigung haben.

Optimierungen als Teil des Marketingkonzepts

Search Engine Advertising ist ein Bestandteil von einem ausgereiften Gesamtkonzept.

Deshalb sind die anderen Marketingbereiche einzubeziehen. Vor allen Dingen sollten SEO und SEA zusammenwirken, besonders im Hinblick auf die Keywords.

Wenn du schon gute Rankingergebnisse erreicht hast durch bestimmte Keywords bei der Suchmaschinenoptimierung, dann macht es wenig Sinn, auf diese Keywords bei AdWords zu bieten. Generell führen kurze Wege am besten zum Ziel.

Weise deinen Kunden den Weg. Baue mögliche Hürden ab und optimiere alle Bereiche auf dem Weg.

Du hast Fragen oder kennst Tipps die wir unbedingt hier aufnehmen sollten? Dann schreibe uns einfach einen Kommentar.

Autor: Helen Power-Englert

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