Affiliate Marketing: 
Der XXL Guide mit allen Infos (2019)

Brian Klanten - Autor

von Brian Klanten


Affiliate Marketing ist nach wie vor ein bewährtes Mittel um sich unkompliziert ein passives Einkommen online aufzubauen.

Was ist aber Affiliate Marketing eigentlich, wie kann man damit Geld verdienen und wie startet man eigentlich mit einem eigenen Affiliate Projekt? Das alles und noch viel mehr lernst du in diesem XXL Guide.

Affiliate Marketing

Inhalte

Was, wie, warum?
Affiliate Marketing einfach erklärt


Damit du erfolgreich in dein eigenes Affiliate Business starten kannst, ist es wichtig zu wissen was Affiliate Marketing eigentlich ist und wie es funktioniert.

Die Grundlagen rund ums Affiliate Marketing bilden hier die Basis für denen Erfolg. Nur wenn du diese verinnerlichst, kannst du dein Affiliate Business erfolgreich aufbauen.

Was ist Affiliate Marketing?

Affiliate Marketing ist ein englischer Begriff und wird auf Deutsch auch gern als Partnerprogramm (Partner Marketing) bezeichnet. Einfach erklärt geht es hier darum, dass ein Werber (Affiliate, Advertiser) für einen Verkäufer (Vendor) entsprechende Werbung macht. Wird eine bestimmte Aktion erzielt, zum Beispiel ein Kauf, erhält der Affiliate eine Provision.

Wie funktioniert Affiliate Marketing?

Affiliate Marketing funktioniert immer ähnlich. Ein Vendor (zum Beispiele Amazon) stellt er Partnerprogramm zur Verfügung. Jeder der sich hierzu anmeldet bekommt einzigartige Links, die s.g. Partnerlinks, die er auf beliebige Weise verbreiten kann. Zum Beispiel kann ein Partnerlink auf einer Website eingebunden werden. Klickt ein User dann auf der Website auf den Partnerlink und führt eine festgelegte Aktion aus (Kauf, Klick, Eintragung etc.), erhält der Werbende eine vorher festgelegte Vergütung.

Sollte der User nicht sofort kaufen oder eine andere Aktion ausführen, ist der User in der Regel nicht ganz verloren. Beim Affiliate Marketing wird häufig ein s.g. Cookie beim User gesetzt. Über diesen kann der Vendor auch zu einem späterem Zeitpunkt feststellen über welchen Affiliate der Käufer zu ihm kam.

Solch ein Cookie ist aber nicht ewig gültig. Die meisten Vendoren arbeiten mit einer Cookielaufzeit von 1 bis 90 Tagen. Kauft der User erst am 91. Tag, würde dir dieser Verkauf also nicht mehr zugeordnet werden.

Eine detaillierte Anleitung wie Affiliate Marketing funktioniert kannst du dir auch im folgenden Video ansehen:

Was verdient man mit Affiliate Marketing?

Für jede getätigte Aktion bekommst du also eine vorher festgelegte Vergütung. Im Affiliate Marketing spricht man auch von einer Provision. Hierbei kann es sich um einen festen Betrag handeln, oftmals ist das aber ein festgelegter Prozentsatz. Was du im Endeffekt verdienst hängt also häufig auch davon ab, wie viel deine User beim entsprechenden Vendor ausgeben.

Genaueres zu den Vergütungsmodellen beim Affiliate Marketing erfährst du im nächsten Kapitel dieses Guides.

Warum auf Affiliate Marketing setzen?

Affiliate Marketing bietet die Möglichkeit auf vielerlei Arten und Plattformen recht unkompliziert Geld zu verdienen. Du musst kein eigenes Produkt haben oder zuvor Geld investieren, weshalb das Affiliate Marketing ein risikoarmer Weg zum Geld verdienen ist und von jedem umgesetzt werden kann.

Auch bei den Vendoren ist das Affiliate Marketing sehr beliebt. Anders als beim Marketing über Werbeanzeigen müssen die Shopbetreiber hier nur Geld ausgeben, wenn selbst Geld eingenommen oder eine gewünschte Aktion ausgeführt wurde.

Dadurch ist Affiliate Marketing nicht nur für die Affiliates, sondern auch für die Vendoren eine risikoarme Marketingmöglichkeit.

Wie mit Affiliate Marketing starten?

Hierbei gibt es unterschiedliche Wege, auf die ich später noch einmal detailliert eingehen möchte. Im Groben kann man jedoch sagen, dass du dir zunächst Besucher oder Follower aufbauen musst. Es bringt dich natürlich nicht weiter, wenn du Affiliate Links platzierst, aber keine diese findet, denn wie du gelernt hast, verdienst du mit Affiliate Marketing nur Geld, wenn die festgelegte Aktion über diese Link ausgeführt wird. Das geht ohne Besucher natürlich nicht.

Vergütungsmodelle im Affiliate Marketing


Informierst du dich über das Affiliate Marketing, wirst du über die verschiedensten Vergütungsmodelle stolpern. PPC, PPL und PPS sind Abkürzungen, auf die du bei den Affiliate Programmen immer wieder stoßen wirst.

Um einschätzen zu können wann sich ein Affiliate Programm für dich lohnt, musst du natürlich erst einmal wissen, welche Vergütungsmodelle sich hinter diesen Abkürzungen verstecken.

PPC - Pay per Click 

Beim Vergütungsmodell Pay per Click bekommst du Geld, sobald ein User auf einen entsprechenden Link oder eine Werbeanzeige klickt.

  • Vorteil: Du bekommst Geld ohne das der User etwas kaufen muss.
  • Nachteil: Die Vergütungen pro Klick liegen meist bei wenigen Cents. Viel Geld kannst du so also nur verdienen wenn du sehr viele Besucher hast und dementsprechend viele Klicks erzielt werden.

PPV - Pay per View

Das Vergütungsmodell Pay per View ist dem Pay per Click Modell sehr ähnlich. Der Unterschied liegt hier darin, dass der User nicht auf eine Anzeige klicken muss, sondern allein das Anzeigen der Werbeanzeige dir schon Geld einbringt.

  • Vorteil: Der User muss nichts kaufen damit du Geld verdienst. Du verdienst mit jedem User Geld, egal ob er klickt oder nicht.
  • Nachteil: Die Vergütungen sind noch geringer als beim PPC System. Für höhere Einnahmen brauchst du sehr viele Besucher.

PPL - Pay per Lead

Dieses Vergütungsmodell kommt häufig zum Einsatz, wenn du ein Gewinnspiel als Affiliate bewirbst. Hier ist das Ziel der Unternehmen in der Regel nicht das die User kaufen, sondern das sie sich zum Gewinnspiel anmelden. Hier spricht man dann von einem Lead. Du wirst also immer dann vergütet, wenn sich ein User über deinen Affiliate Link für etwas eingetragen oder angemeldet hat. Neben Gewinnspielen kommt diese Vergütungsform zum Beispiel auch bei Newslettern häufig vor.

  • Vorteil: Die User müssen kein Geld ausgeben damit du Geld verdienst. Gerade bei Gewinnspielen ist die Conversion Rate (Eintragungsrate) sehr hoch, sodass du trotz geringer Vergütungen gute Einnahmen erzielen kannst.
  • Nachteil: Auch hier sind die Vergütungen eher gering.

PPA - Pay per Action

Das Vergütungsmodell PPA (Pay per Action) ist dem Vergütungsmodell Pay per Lead recht ähnlich. Bei diesem Modell muss die Aktion aber nicht eine Eintragung oder Anmeldung sein, es kann zum Beispiel auch das Ausführen eines Quiz oder die Kontaktaufnahme per Kontaktformular sein.

Theoretisch ist hierbei also jede Aktion möglich, die in irgendeiner Form automatisiert gezählt und zugeordnet werden kann.

  • Vorteil: Auch hier muss der User keinen Kauf tätigen.
  • Nachteil: Genau wie bei der Vergütungsmodellen zuvor fällt die Vergütung eher gering aus.

PPS - Pay per Sale

Pay per Sale ist das häufigste Vergütungsmodell beim Affiliate Marketing. Hier bekommst du pro Verkauf eine Provision gutgeschrieben. Die Provision wird meist in Prozent festgelegt und variiert je nach Vendor. Beim Affiliate Marketing mit Pay per Sale gilt also: Je mehr der User ausgibt, desto mehr Geld kannst du auch verdienen.

  • Vorteil: Individuelle Vergütungen. Höhere Vergütungen als bei den anderen Systemen möglich.
  • Nachteil: Du verdienst nur Geld, wenn ein User auch Geld ausgibt. Wird ein Produkt zurück gegeben verlierst du deine Provision.

Bekannte Affiliate Programme & Netzwerke


Viele Websites, Onlineshops oder Vergleichsportale bieten mittlerweile ein Affiliate Programm an. Der Vorteil für die Unternehmen sollte mittlerweile klar sein: Die Affiliates betreiben im Grunde kostenfreie Werbung für die Shops und Co.

Ein Affiliate Programm aufzuziehen ist aber natürlich auch Arbeit, weshalb nicht jeder sein eigenes Programm entwickelt, sondern viele auch auf Netzwerke zurückgreifen, die sich um die Vergütung und das Tracking kümmern.

An dieser Stelle möchte ich dir gerne einige bekannte und lohnenswerte Affiliate Programme und Netzwerke vorstellen.

Der Unterschied zwischen einem Affiliate Programm und einem Affiliate Netzwerk

Affiliate Programme (Inhouse - Partnerprogramme) werden von den jeweiligen Shop- oder Websitebetreibern komplett selbst auf die Beine gestellt. Das heißt, die Vendoren sind hier für alles selbst verantwortlich. Das schließt nicht nur die technische Umsetzung des Partnerprogramms ein, sondern auch das Marketing um mögliche Affiliate auf das Programm aufmerksam zu machen. Amazon bietet zum Beispiel ein solches Partnerprogramm an, das Amazon Partnernet.

Da das mit ganz schön viel Aufwand verbunden ist, können gerade kleinere Shops diese Entwicklung nicht stemmen. Dafür wurden die Affiliate Netzwerke ins Leben gerufen.

Affiliate Netzwerke stellen nicht nur die technische Basis für das Tracking bereit, diese agieren auch als Vermittler zwischen Vendor und Affiliate und betreiben das Marketing, damit das jeweilige Affiliate Programm überhaupt gefunden wird.

In der Regel übernehmen diese Netzwerke auch den Support. Hat ein Affiliate Fragen, kann er sich direkt an das Netzwerk wenden. Der Vendor muss damit keinen extra Mitarbeiter bereitstellen, der sich darum kümmert.

Bekannte Affiliate Programme

Affiliate Programme gibt es mittlerweile unendlich viele. Hier möchte ich dir kurz meine Favoriten vorstellen:

Amazon Affiliate Programm

Affiliateprogramm Amazon Partnernet

Das Amazon Partnerprogramm ist eines der größten und beliebtesten Inhouse - Partnerprogramme. Der Vorteil für dich als Affiliate ist hier, dass du aus einer unfassbaren Menge an Produkten wählen kannst. Hier ist wirklich für jede Nische etwas dabei.

Nicht zu vergessen sind hier aber auch die eigenen Programme die beworben werden können, wie zum Beispiel Amazon Prime, Kindle Unlimited und Co. Oftmals erhältst du hier auch schon eine Provision, wenn sich ein User für einen kostenfreien Testzeitraum entscheidet.

  • Vergütungsmodell: Pay per Sale, Pay per Lead
  • Provision: 1 - 12% (Abhängig von der Produktkategorie), für Leads bis zu 30€
  • Cookielaufzeit*: 24 Stunden

*Die Cookielaufzeit gibt an, wie lange nach dem Klick auf deinen Affiliate Link ein User dir zugeordnet wird. Am Beispiel Amazon heißt das also, Klick der User um 8 Uhr morgens auf deinen Affiliate Link, kommt aber erst am nächsten Tag um 9 Uhr morgen wieder und kauft etwas, erhältst du keine Provision.

Google Adsense

Affiliate Marketing mit Google Adsense

Google Adsense ist eines der beliebtesten Programme wenn es beim Affiliate Marketing um die Einbindung von Werbebannern geht. Über Google Adsense werden hier automatisch passende Werbeanzeigen für dein Projekt ausgewählt, sodass du dich bis auf die unkomplizierte Einbindung um nichts kümmern musst.

Bei Google Adsense hast du verschiedene Möglichkeiten Anzeigen einzubinden. Zum einen kannst du den Werbecode nur an bestimmten Stellen auf deiner Website hinzufügen. Dann wird auch wirklich nur an dieser Stelle eine passende Werbeanzeige angezeigt.

Alternativ kannst du aber auch die s.g. automatischen Anzeigen wählen. Hier bindet Google dann ganz automatisch Werbeanzeigen an den unterschiedlichsten Stellen auf deiner Website ein.

Bei Google Adsense bekommst du für jeden Klick auf eine Anzeige Geld. Wie viel genau hängt auch von der Branche ab. Meist liegen die Vergütungen hier bei 20 - 50 Cent pro Klick.

  • Vergütungsmodell: Pay per Click
  • Provision: durchschnittlich 0,20 - 0,50€ pro Klick
  • Cookielaufzeit: -

Ebay Partnerprogramm

Ebay Partnerprogramm

Das Partnerprogramm von Ebay ist unter dem Namen „Ebay Partner Network“ aktiv. Ähnlich wie bei Amazon hast du hier eine große Auswahl an unterschiedlichsten Produkten, da ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Bei Ebay errechnet sich die Provision nicht aus dem Verkaufspreis eines Produktes, sondern aus den Einnahmen die Ebay damit macht. Für jeden Verkauf bei Ebay wird für den Verkäufer eine Gebühr fällig. Für gewerbliche Verkäufer fällt hier eine Gebühr von 9% des Verkaufspreises an, jedoch maximal 99€. Bei privaten Verkäufern liegt diese bei 10%, jedoch maximal 199€.

Von diesen Verkaufsgebühren erhältst du als Provision zwischen 50 und 70 Prozent.

  • Vergütungsmodell: Pay per Sale
  • Provision: zwischen 50 und 70% der Verkaufsgebühren
  • Cookielaufzeit: keine Angabe

Idealo Partnerprogramm

Idealo Affiliate Programm

Idealo ist einer der größten Preisvergleichsseiten im deutschen Raum und bietet ebenfalls ein eigenes Partnerprogramm an. Auch hier ist die Produktauswahl sehr groß, sodass dieses Partnerprogramm in allen Nischen genutzt werden kann.

Beim Affiliate Marketing mit dem Idealo Affiliate Programm hast du zwei Auswahlmöglichkeiten:

Zum einen gibt es ein Pay per Click System. Hier erhältst du eine Vergütung, wenn jemand auf deinen Affiliate Link klickt, bei Idealo dann auf den Button „Zum Shop“ klickt und damit zu einem Partnershop weitergeleitet wird. Die Vergütung ist variabel und beginnt bei 14 Cent. Diese erhältst du auch wenn der User nichts kauft.

Zum anderen gibt es ein klassisches Pay per Sale System. Kauf ein User in einem entsprechenden Partnershop ein, erhältst du eine Vergütung von 1,5% des Warenwertes. Dieses System greift allerdings nur, wenn zum entsprechenden Produkt von Idealo die „zum Kauf“ Option verfügbar ist. Das ist nicht bei allen Produkten der Fall.

  • Vergütungsmodell: Pay per Sale, Pay per Click
  • Provision: ab 0,14€ pro Click, 1,5% auf Käufe
  • Cookielaufzeit: 60 Tage

Meine Tipps für Affiliate Netzwerke

Auch Netzwerke, wo du ganz viele unterschiedliche Affiliate Programme findest, gibt es mittlerweile sehr viele. Der Vorteil ist hier, dass du dich nur einmal registrieren musst um Zugriff auf unzählige Programme zu haben. Hier findest du dann auch all deine Einnahmen auf einen Blick. Hier sind meine Favoriten:

Affilinet

Logo Affilinet

Bei Affilinet findest du eine große Auswahl an unterschiedlichsten Programmen, für die du dich ganz bequem mit nur einem Klick bewerben kannst. Wurde die Partnerschaft akzeptiert, kannst du sofort auf verschiedene Werbemittel wie Banner zugreifen.

Bei Affilinet findest du nicht nur kleine Shops, sondern auch sehr viele große Anbieter. So ist hier Beispielsweise Check24 oder ReBuy gelistet. Hier findest du übrigens auch viele Programme die exklusiv und nur über Afflinet beworben werden können.

Awin (ehemals Zanox)

Logo Awin

Awin funktioniert ganz ähnlich und ist einer der größten Anbieter im Bereich der Affiliate Netzwerke. Auch hier hast du eine riesige Auswahl an unterschiedlichsten Partnerprogrammen.

Um dich bei Awin anmelden zu können benötigst du allerdings einen Einladungscode. Hast du diesen nicht, ist derzeit eine Anmeldegebühr von 5€ nötig.

Digistore24

Logo Digistore24

Digistore24 ist eines der größten Partnernetzwerke für Digitale Produkte. Hier findest du Onlinekurse, eBooks oder auch Dienstleistungen.

Genau wie bei Afflinet ist die Anmeldung hier kostenlos. Nach der kostenfreien Anmeldung kannst du dich dann als Affiliate auf verschiedenste Partnerprodukte bewerben.

100Partnerprogramme

Logo 100Partnerprogramme

Strenggenommen ist 100Partnerprogramme kein richtiges Affiliate Netzwerk sondern eher ein Verzeichnis für Affiliate Programme. Diese Seite möchte ich dir aber trotzdem nicht vorenthalten, da sie dir bei deinem Affiliate Marketing definitiv helfen wird.

Bei 100Partnerprogramme hast du die Möglichkeit nach einem Produkt, einer Marke oder einem Thema zu suchen. Schon werden die passende Affiliate Programme angezeigt. Hier entdeckst du sicherlich noch das ein oder andere Programm, auf das du selbst nicht gekommen wärst.

Darauf solltest du bei der Auswahl von Affiliate Programmen achten


Natürlich möchte man beim Affiliate Marketing besonders viel Geld verdienen. Deshalb erscheinen Affiliate Programme mit hohen Provisionen erst einmal besonders lukrativ. Behältst du jedoch nur deine Einnahmen im Auge, kannst du schnell das Bedürfnis deiner Nutzer aus den Augen verlieren. Passt das Angebot für sie nicht, werden sie auch nicht kaufen. Das bedeutet für dich wiederum: Keine Einnahmen.

Bei der Auswahl eines passenden Programms für dein Affiliate Marketing solltest du also nicht vordergründig auf die Provision achten.

Zum einen ist es immer wichtig einen vertrauensvollen Shop zu wählen. Bei bekannten Namen wie Amazon oder Otto ist die Hemmschwelle geringer etwas einzukaufen als bei einem Shop, von dem man zuvor noch nie gehört hat.

Auch solltest du stets darauf achten, dass den User nichts von Kauf abhält. Dazu zählen zum Beispiel überteuerte Versandkosten, eine schlechte Auswahl an Zahlungsarten oder ein unnötig kompliziert Kaufvorgang.

Achte auch unbedingt darauf, dass der gewählte Shop auch auf mobilen Geräten genutzt werden kann, denn mittlerweile ist gut die Hälfte der Internetuser auf Smartphones und Tablets unterwegs.

Nicht zu Letzt muss dein Partnerprogramm natürlich auch zu deiner Zielgruppe passen. Es macht keinen Sinn Usern die sich über Winterjacken informieren einen Bikini verkaufen zu wollen, nur weil du hier mehr Provision bekommst.

So verdienst du mit Affiliate Marketing Geld


Kommen wir nun zur Praxis. Wie zieht man ein Affiliate Marketing Projekt auf, dass dir dauerhaft und automatisch Geld einbringt (ein s.g. passives Einkommen)?

Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die erste Möglichkeit ist das Affiliate Marketing über eine Website (eine s.g. Nischenseite) oder einen Blog. Affiliate Marketing kann aber auch über Social Media Portale betrieben werden.

Affiliate Marketing über eine Website / Nischenseite

Um Affiliate Marketing über eine Website zu betreiben, musst du erst einmal wissen in welche thematische Richtung sich deine Website bewegen soll. Im Affiliate Marketing spricht man hier von einer s.g. Nische. Damit ist ein sehr spezielles Themengebiet gemeint.

So findest du eine passende Nische

Bei der Auswahl deiner Nische bist du ganz frei. Wichtig ist nur, dass in diesem Themengebiet Produkte online gekauft werden können oder es passende Anbieter gibt, die Partnerprogramme mit der Pay per Lead Vergütungsmethode anbieten.

Wichtig bei der richtigen Nischenwahl ist aber auch, dass du ein Thema wählst was auch langfristig interessant ist. Für Trendprodukte lohnt sich der Aufwand meist nicht. Das Interesse der User lässt hier einfach viel zu schnell nach.

Ein Beispiel: 2017 waren Fidgetspinner der Renner. Viele im Affiliate Marketing sind auf diesen Zug aufgesprungen und haben aufwändige Nischenseiten zu diesem Thema erstellt. Das Problem: Heute kräht kein Hahn mehr nach Fidgetspinner und die ganzen Nischenseiten dazu bringen kaum noch Einnahmen ein.

Ob ein Thema langfristig Potential hat, kannst du zum Beispiel kostenlos bei Google Trends prüfen. Hier gibst du einfach deinen Begriff ein und kannst abrufen, wie hoch das Interesse in den letzten Jahren zu diesem Begriff war. So sieht zum Beispiel die Trendkurve zum Begriff Fidgetspinner aus:

Google Trends zu Fidgetspinner

Du siehst hier ganz deutlich, dass das Interesse plötzlich stark angestiegen ist, wobei vorher kaum Interesse da war. Dieser rapide Anstieg deutet stark auf ein Trendprodukt hin. 

Überlegst du eine Nischenseite zu einem Produkt zu erstellen, das ganz plötzlich extrem viel Interesse ausgelöst hat, rate ich dir dazu davon lieber die Finger zu lassen. Mit großer Wahrscheinlichkeit sieht die Trendkurve des Begriffes schon nach kurzer Zeit genauso aus wie die zum Thema "Fidgetspinner" und du wirst damit kaum noch Umsätze erzielen.

Anders sieht das aber bei Themen die immer relevant sind. Hier siehst du Beispielsweise die Trendkurve zum Thema "Fahrradkorb":

Trendkurve Fahrradkorb

Du siehst auch hier, dass es in Trends auf und wieder abgeht. Aber das Interesse steigt jedes Jahr wieder, nämlich dann, wenn es auf die warme Jahreszeit zugeht. Für eine solche Nische kannst du dich ruhig entscheiden. Hier muss dir allerdings bewusst sein, dass du damit über das Jahr nicht immer die gleichen Umsätze machen wirst. Ist das Interesse geringer, wirst du natürlich auch weniger Geld verdienen.

Wenn dir stabile Einnahmen wichtig sind, rate ich dir dazu auf ein Thema zurückzugreifen, das immer akut ist, zum Beispiel "Rasierer":

Rasierer - Google Trends Überblick

Auch hier erkennst du, dass das Interesse nicht ganz gleichmäßig ist. Gerade zur Weihnachtszeit steigt das Interesse etwas an, da Rasierer scheinbar ein beliebtes Geschenk sind. Dennoch ist das Interesse über das ganze Jahr relativ stabil und weist nur wenigen Schwankungen auf. 

Bei Produkten wie Fahrradkörben oder Rasierern siehst du in den Google Trends deutlich, dass es in den letzten fünf Jahren immer eine stetige Nachfrage gab, sodass du auch noch in 10 Jahren hier mit Affiliate Marketing Geld verdienen kannst.

Übrigens: Scheue dich bei der Nischensuche nicht vor Themen von denen du (noch) keine Ahnung hast. Man kann sich im Internet mittlerweile alles schnell und einfach anlesen. Achte aber unbedingt darauf, dass du ein gewisses Interesse am Thema hegst. Sonst wird dein Affiliate Business für dich selbst schnell zur Qual.

Website aufbauen

Hast du dich für ein Thema entschieden, kannst du eigentlich schon damit beginnen dein erstes eigenes Affiliate Projekt aufzubauen. Keine Angst, das Erstellen einer Website ist kein Hexenwerk und auch ohne Vorkenntnisse möglich. Hierzu haben ich dir eine umfangreiche kostenloseEinsteigerserie verfasst, in der du Schritt für Schritt lernst wie du deine eigene Website erstellen kannst.


Passende Inhalte erstellen

Eine Website allein reicht natürlich nicht aus um im Affiliate Marketing erfolgreich zu werden. Du brauchst auch entsprechende Inhalte, in die du die Affiliate Links einbauen kannst. Hierzu eignen sich zum Beispiel Vergleiche, Testberichte oder Informationsbeiträge besonders gut.

Affiliate Programme aussuchen & einbauen

Die meisten Vendoren sehen sich die Website ihrer Partner an, bevor sie eine Partnerschaft bestätigen. Deshalb solltest du dich erst für Affiliate Programme bewerben, wenn deine Website bereits vorzeigbar ist und auch schon einige Inhalte enthält.

Der Ablauf der Anmeldung läuft bei jedem Vendor etwas anders ab. Mal musst du einen kurzen Text über deine Website schreiben, mal reicht ein einfacher Link schon aus.

Was aber sehr ähnlich abläuft ist der Einbau der Werbemittel auf deiner Website. Oftmals hast du hier die Auswahl zwischen ganz normalen Affiliate Links, Werbebannern und teilweise auch Vergleichsrechnern.

Mit einem Affiliate Link kannst du zum Beispiel Worte oder Bilder auf deiner Website verlinken. Nutzt du WordPress geht das sehr einfach indem du das gewünschte Wort oder Bild markierst und im Editor dann auf das kleine Kettensymbol klickst:

Affiliate Link einfügen

Möchtest du zum Beispiel ein Banner oder ein Vergleichsrechner einbauen, bekommst du meist einen Code den du an gewünschter Stelle auf deiner Website hinzufügen musst.

Dieser kann zum Beispiel so aussehen:

Banner Code Affiliate Marketing

Nutzt du WordPress kannst du auch diesen Code ganz einfach einfügen. Hierzu musst du zunächst in den HTML Modus wechseln und dann einfach deinen Code an gewünschter Stelle einfügen.

Du möchtest noch mehr über Nischenseiten lernen? In meinen Onlinekurs „Einkommenrakete“ zeige ich dir Schritt für Schritt an einem neuen Affiliate Projekt von mir, wie du dir deine eigene erfolgreiche Nischenseite aufbauen kannst.

Für Besucher auf der Website sorgen

Wie bereits erwähnt brauchst du Besucher auf deiner Website um Umsätze zu erzielen. Je mehr passende Besucher für deine Inhalte auf deine Website finden, desto mehr Geld kannst du über das Affiliate Marketing auf einer Website verdienen. 

Um dauerhaft und kostengünstig für Besucher auf einer Website zu sorgen, empfehle ich dir dich einmal mit der Suchmaschinenoptimierung auseinander zu setzen. Hier musst du nur deine Zeit investieren und kannst wirklich hochwertige Besucher generieren. Die Suchmaschinenoptimierung ist allerdings ein langwieriger Prozess. Du wirst also nicht innerhalb von 2 Wochen Erfolge sehen. 

Um diese Zeit zu überbrücken kannst du auch noch andere Trafficquellen nutzen. Hier findest du eine Liste mit über 99 Möglichkeiten zum Trafficaufbau.

Möchtest du etwas Geld in die Hand nehmen kannst du natürlich auch auf Werbeanzeigen zurückgreifen. Hier bieten sich zum Beispiel Anzeigen bei Facebook oder Google Ads an. Mehr dazu erfährst du hier.

Mit einem Blog und Affiliate Marketing Geld verdienen

Auch ein persönlicher Blog kann genutzt werden um über das Affiliate Marketing Geld zu verdienen. Hast du zum Beispiel bereits einen Blog über Mode, kannst du auch hier verschiedene Affiliate Programme einbinden.

Blogger gehen hier oftmals so vor, das sie Produkte empfehlen, die sie selbst tragen oder selbst nutzen. Das können Kosmetikprodukte, Haushaltsprodukte und natürlich auch Mode sein:

Affiliate Marketing auf einem Modeblog

Screenshot: theodora-flipper.de

Affiliate Marketing auf Blogs unterscheidet sich in der Regel nicht stark von einer Nischenwebsite. Oftmals ist hier aber der Unterschied, dass die Inhalte nicht um ein bestimmtes Partnerprogramm erstellt werden sondern, dass man zunächst die Inhalte erstellt (zum Beispiel einen Post zu einem aktuellen Outfit) und danach passende Produkte zum Affiliate Marketing sucht.

Affiliate Marketing über Social Media Kanäle

Spätestens seit einige bekannte “Influencer” ihre Follower bei jedem Schritt ihres Lebens mitnehmen, ist jedem klar: Über Social Media Kanäle kann man gutes Geld verdienen.

Wie genau funktioniert das aber?

Auch hier nutzen die Influencer das Affiliate Marketing. Das heißt, sie empfehlen Produkte, machen Werbung für Hotels, Fluggesellschaften oder Urlaubsgebiete und erhalten hierfür eine Provision.

Anders als auf Blogs oder Websites wird hier aber häufig nicht mit einem Affiliate Link gearbeitet, sondern mit einem Rabattcode oder einer einfacher Erwähnung.

Bei Rabattcodes kann genauestens nachvollzogen werden welche Umsätze durch den entsprechenden Influencer gemacht wurden. Oftmals erhält dieser hier dann wie beim „normalen“ Affiliate Marketing auf Websites oder Blogs eine anteilige Provision.

Anders sieht das aus wenn ein Produkt, Unternehmen etc. in einem Post nur erwähnt wird. Hier kann das entsprechende Unternehmen natürlich nicht genau messen, wie viele Kunden dieser Influencer gebracht hat. Aus diesem Grund wird hier vorher ein Preis für die Kooperation festgelegt. Hierbei kann ein Unternehmen einen Betrag X anbieten und im Gegenzug Beispielsweise 3 Posts in einem Monat sowie eine Story verlangen, wo das Produkt / Unternehmen entsprechend platziert werden muss.

Oftmals sind diese Posts nicht einmal direkt als Werbung zu erkennen, sodass der Influencer seine Follower unterbewusst beeinflusst. Das ist übrigens in der Regel von den Influencern auch so gewünscht. Wirkt ein Profil auf den Follower so, dass scheinbar jeder Posts offensichtliche Werbung für etwas darstellt, springen viele Follower ab und der Influencer verliert an Reichweite.

So wirst du Influencer

„Influencer werden“ ist gar nicht so leicht wie es womöglich auf den ersten Blick erscheint. Dennoch kann es jeder schaffen. Was du dazu benötigst ist folgendes:

  • Ein Social Media Account (zum Beispiel bei Facebook, Instagram etc.)
  • Gute Inhalte (Bilder, Videos...)
  • Follower

Ein Account anlegen ist nicht schwer. Der Punkt „gute Inhalte“ dagegen schon. Nur wenn du qualitativ hochwertige Inhalte, also zum Beispiel Bilder oder Videos, erstellst die deine Zielgruppe ansprechen, wirst du auch an Follower dazu gewinnen.

Der Beruf „Influencer“ hat jedoch gerade im letzten Jahr einen riesigen Aufschwung erlebt. Dementsprechend viele User versuchen sich gerade daran ein entsprechendes Profil aufzubauen. Gute Inhalte allein machen dich also nicht direkt zum Influencer. Du musst auch dafür sorgen, dass du Follower dazu gewinnst. Mit einfachen Outfit Posts wird dir das vermutlich nicht gelingen. Deshalb musst du dir etwas überlegen, was es bei Instagram und Co. noch nicht "en masse" gibt. Mit etwas neuem, interessanten wird es dir schneller gelingen Follower aufzubauen.

Follower sind das was du benötigst damit eine Kooperation mit dir für Unternehmen interessant wird. Unternehmen wollen mit eine Kooperation Reichweite, deshalb reichen 1000 Follower in der Regel nicht aus.

Auch wie viel Geld du für eine Kooperation bekommst hängt mit der Reichweite, also denen Followern zusammen. Einfach gesagt: Je mehr Follower desto mehr Geld kannst du verdienen.

Achtung: Gerade bei Instagram wirst du immer wieder Angebote zum Kauf von Followern erhalten. Davon rate ich dir wirklich ab. Die Follower die du kaufen kannst sind meist ausländische Profile mit wenigen oder gar keinen Inhalten.

Wird ein Unternehmen auf dich Aufmerksam und sieht, dass ein Großteil deiner Follower aus dem Ausland kommt und die Profile nicht sehr gepflegt sind, werden auch diese stutzig und eher von einer Kooperation absehen.

Deshalb: Nehme dir die Zeit und baue deine Follower natürlich auf, sodass du langfristig von ihnen profitieren kannst.

So findest du Kooperationspartner

Hast du erst einmal einige Follower aufgebaut, wirst du schnell merken, dass dich die ersten Unternehmen bzgl. einer Kooperation kontaktieren.

Gerade wenn du beim Affiliate Marketing über Social Media noch nicht so viele Follower aufbauen konntest, bieten dir die Unternehmen oft keine Bezahlung, sondern nur gratis Produkte oder Rabatte an. Hier musst du selbst entscheiden wann du dich fair bezahlt fühlst.

Ich rate dir jedoch nicht auf jede mögliche Kooperation einzugehen. Nehme nur Kooperationen an hinter denen du selbst stehst und die auch zu deiner Zielgruppe passen. Sonst wirst du dabei zusehen können, wie deine Follower schwinden.

Du musst aber natürlich nicht darauf warten das Unternehmen sich bei dir melden. Auch beim Affiliate Marketing über Social Media Kanäle gibt es Affiliate Netzwerke, bei denen Unternehmen und Influencer zusammenfinden können. Einer der größten Plattformen ist zum Beispiel hisharethat.com. Hier kannst du dich bereits ab 3000 Follower kostenlos anmelden und passende Kooperationspartner finden.

Affiliate Marketing Tipps: Das rate ich dir


Du hast bereits einige Strategien zum Affiliate Marketing erhalten. An dieser Stelle möchte ich dir gerne noch einige Tipps mit auf den Weg geben die dir dabei helfen werden langfristig mit deiner Nischenseite, deiner Website, deinem Blog oder als Influencer auf Social Media Plattformen erfolgreich zu sein.

Empfehle nur Produkte von denen du selbst überzeugt bist

Gerade wenn du direkt als Person ein Produkt zum Beispiel bei Instagram empfiehlst, stehst du (ob du es willst oder nicht) hinter dem Produkt. Du sagst deinen Followern damit indirekt: Vertrau mir, das Produkt ist gut, das kannst du kaufen. Das ist zumindest das Gefühl das du deinen Followern dabei gibst, auch ohne die Empfehlung direkt geäußert zu haben.

Deshalb solltest du immer darauf achten, dass du gute Produkte empfiehlst, mit denen die User nachher wirklich zufrieden sind.

Dabei geht es nicht nur um das Vertrauen was du andernfalls verlieren könntest, sondern auch um deine Provisionen. Verlinkst du auf deinem Blog ein Produkt was bekannt für seine Fehleranfälligkeit oder schlechte Verarbeitung ist, ist die Chance groß, dass die User das Produkt wieder zurück schicken. Damit verlierst du deine Provision.

Oftmals hat man aber nicht die Möglichkeit jedes Produkt zu testen. Deshalb informiere dich gut darüber. Lese dir Bewertungen durch, schaue Produkttests auf Youtube und mache dir so zumindest einen virtuellen Eindruck über das jeweilige Produkt.

Achte auf vertrauenswürdige Shops

Beim Affiliate Marketing ist nicht nur das Produkt wichtig, sondern auch der Shop. Das Produkt kann noch so überzeugend sein, wirkt der Shop nicht vertrauenswürdig wird das einen Großteil vom Kauf abhalten.

Bei Shops rate ich dir deshalb auf die folgenden Dinge zu achten:

  • Der erste Eindruck: Schaue dir den Shop einmal kurz an. Nehme dir dazu wirklich nicht viel Zeit. Das würde der User schließlich auch nicht tun. Stört dich hier etwas so sehr, dass es dich davon abhalten würde hier zu kaufen? Dann solltest du diesen Shop auch deinen Usern nicht empfehlen.
  • Gehe ins Detail: Sollte der Shop die „erste Runde“ überstanden haben, sieh dir den Shop jetzt einmal im Detail an. Gibt es auf der Seite Bewertungen? Wenn ja, wie fallen diese aus? Wie sieht es mit den Versandkosten aus? Sind diese angemessen? Wie lang sind die Lieferzeiten?
    Stechen dir unangemessene Versandkosten, zu lange Lieferzeiten oder schlechte Bewertungen ins Auge, solltest du abwägen, ob du deinen Usern diesen Shop wirklich empfehlen möchtest.

  • Prüfe den Bestellprozess: Zu guter Letzt solltest du den Bestellprozess einmal durchgehen. Auch hier kann für deinen User noch die ein oder andere Hürde versteckt sein. Zum Beispiel kann das ein unnötig komplizierter Bestellprozess oder eine zu kleine Auswahl an Zahlungsmöglichkeiten (zum Beispiel nur Kreditkarte) sein.

Hast du den Shop geprüft und konntest keine Probleme feststellen, kannst du diesen guten Gewissens verlinken.

Eine hohe Provision beim Affiliate Marketing ist nicht alles

Das Ziel beim Affiliate Marketing ist es Geld zu verdienen. Beim Verfolgen dieses Zieles lässt man sich oft dazu verleiten auf Produkte und Shops zurück zu greifen, die eine besonders hohe Provision bieten.

Für dich sollte aber immer der User im Vordergrund stehen. Es bringt nichts auf ein Shop mit einer hohen Provision zurück zu greifen, wenn irgendetwas dafür sorgen könnte, dass deutlich weniger User das entsprechende Produkt kaufen. Dazu kann zum Beispiel zählen, dass das Produkt hier deutlich teurer ist, der Shop vollkommen unbekannt ist und dadurch die Hemmschwelle zu Kaufen größer ist oder aber das Produkt hier eine (ungerechtfertigte) schlechte Bewertung hat.

Stelle deine Inhalte immer an erste Stelle

Oft sehe ich Nischenseiten, auf denen man einfach eine Ansammlung von Produkten zu einem Thema findet. Das ist eine Strategie die zwar für dich schnell und einfach geht, dir aber im Endeffekt keine Umsätze einbringt.

Möchte ein User einfach so kaufen, wird er vermutlich direkt im Laden oder bei Amazon und Co. vorbei schauen. Macht sich ein User jedoch erst einmal die Mühe und googelt nach einem Produkt bzw. einer Produktart, erwartet dieser mehr als einfach nur eine Auflistung. Der User erwartet Informationen und möchte wissen worauf er bei der Auswahl achten muss. Bietest du ihm diese Informationen nicht, wird er mit großer Wahrscheinlichkeit keinen Kauf über deinen Affiliate Link tätigen, sondern sich weiter umsehen und dann dort kaufen, wo er sich gut und ausreichend informiert fühlt.

Die Inhalte sollten beim Affiliate Marketing also immer an erster Stelle stehen. Informiere den User gut und beantworte Fragen, die du dir auch selbst stellen würdest. Nur dann kannst du die User dazu bewegen, über deinen Affiliate Link einen Kauf zu tätigen.

Fazit


Geld verdienen im Internet mit Affiliate Marketing ist denkbar einfach und unkompliziert. Dabei darfst du jedoch nie die User aus den Augen verlieren. Verärgerst du diese mit schlechten Produktempfehlungen, wenig vertrauenerweckenden Shops und wenigen Informationen, wirst du kein Geld online verdienen

Schaffst du es jedoch mit top Inhalten zu glänzen und gute, auf deine Zielgruppe zugeschnittene Produkte auszuwählen, wirst du Schritt für Schritt mehr Erfolg im Affiliate Marketing haben.

Für welche Methode du dich beim Affiliate Marketing entscheidest, hängt von deinem persönlichen Geschmack ab. Möchtest du als Influencer auf Instagram starten, musst du dir bewusst sein, dass du als Persönlichkeit hinter diesem Profil stehen musst. Unbekannt kann man hier nicht bleiben.

Bleibst du lieber im Hintergrund, ist eine Nischenseite genau das richtige für dich. Denn hier überzeugst du nicht als Persönlichkeit, sondern mit deinen Inhalten.

Vielleicht denkst du, dass du ohne technische Kenntnisse eine solche Nischenseite gar nicht aufbauen kannst. Hier kann ich dich vom Gegenteil überzeugen. Jeder kann sich die Kenntnisse schnell und einfach aneignen. Genau dafür habe ich auch meinen Onlinekurs „Die Einkommenrakete“ erstellt. In diesem Videokurs zeige ich dir an einem neuen Affiliate Projekt von mir, wie du Schritt für Schritt deine eigene Nischenseite aufbaust.

An dieser Stelle möchte ich auch noch kurz häufige Fragen rund um das Affiliate Marketing beantworten:

FAQ – Häufige Fragen rund um’s Affiliate Marketing

Was bedeutet Affiliate?

Affiliate lässt sich gut mit dem Begriff „Vertriebspartner“ übersetzen. Ein Affiliate ist also eine Person, die ein anderes Unternehmen beim Vertrieb ihrer Produkte unterstützt. Wie genau die Unterstützung aussieht variiert. So kann ein Affiliate Produkte direkt verlinken, aber auch wenn ein Produkt einfach nur in einem Posting oder einem Bild platziert wird kann ein Unternehmen beim Produktvertrieb unterstützt werden.

Was ist ein Affiliate Link?

Ein Affiliate Link ist ein individueller Link, über den ein Vendor (Verkäufer) nachvollziehen kann, welche Vertriebspartner für einen Neukunden gesorgt hat. So können die Provisionen ganz genau zugeordnet werden.

Wie hoch sind die Provisionen?

Das ist unterschiedlich. Wenn es um Verkäufe geht wird die Provision meist in Prozent festgelegt. Bei physischen Produkten liegt diese bei meist zwischen 1 und 12 Prozent. Bei digitalen Produkten kann man auch mit einer Provision von 50% rechnen.

Geht es darum Kontakte zu vermitteln, zum Beispiel über Anmeldungen, Gewinnspielteilnahmen etc. siedelt sich die Provision meist im niedrigen Bereich ein. Hier sind Beträge von 0,50 – 2€ die Regel.

Wie wird man Affiliate?

Möchtest du Affiliate werden benötigst du eine Plattform wo du die Affiliate Links verbreiten kannst. Das geht zum Beispiel über eine Website oder einen Blog aber natürlich auch auf Social Media Plattformen oder bei Youtube.

Hast du eine solche Möglichkeit kannst du dich dann bei passenden Partnerprogrammen anmelden. Oftmals überprüfen diese hier deine Website / Videos etc. und schalten dich nach erfolgreicher Prüfung als Affiliate frei. Schon kannst du mit dem Affiliate Marketing starten. 

Wie viel verdient man mit Affiliate Marketing?

Pauschal lässt sich diese Fragen nicht beantworten, denn die Verdienste im Affiliate Marketing hängen von unterschiedlichen Faktoren ab. Zum einen spielt natürlich die Höhe der Provisionen und der Preis der verkauften Produkte eine Rolle. Eine viel größere Rolle spielt aber die Anzahl der Besucher, denn je mehr Besucher oder Follower du hast, desto mehr Produkte kannst du auch über Affiliate Links verkaufen. 

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